Heiligen Antonius besucht

Redaktion am 02.07.2024

der Antonius Basilika - Padua Uschi Friedenberger
Dem heiligen Antonius hat die Gruppe einen Besuch abgestattet. Die Fahrt führte zudem in die schönen Städte Ferrara, Vicenza, Chioggia und Udine. Und so kehrten die Gäste voller unvergesslicher Eindrücke wieder aus Italien heim

Gästegruppe unternahm Bistumsblatt-Leserreise nach Padua: Mit Freude im Herzen, Andachtsgegenständen im Gepäck, Olivenöl und wunderbaren Eindrücken aus Bella Italia heimgekehrt.

Bei die­ser Fahrt pass­te ein­fach alles zusam­men: Die Bis­tums­blatt-Leser­rei­se mit der Fir­ma Fürst führ­te die Gäs­te nach Padua. Und so wan­del­ten sie auf den Spu­ren des hei­li­gen Anto­ni­us, genos­sen Dol­ce Vita in Bel­la Ita­lia, lern­ten wun­der­schö­ne Städ­te ken­nen und fei­er­ten gemein­sam zwei stim­mungs­vol­le Got­tes­diens­te. Das Hotel Casa del Pel­le­gri­no“ lag direkt gegen­über der Anto­ni­us-Basi­li­ka – ein wei­te­rer Plus­punkt. Das Bes­te an der Rei­se aber war, dass an Bord des Fürst-Bus­ses die net­tes­ten Gäs­te waren, die schnell zu einem guten Team zusammenwuchsen.

Der hei­li­ge Anto­ni­us ist in der Uni­ver­si­täts­stadt Padua auch heu­te noch all­ge­gen­wär­tig, erfuh­ren die Teil­neh­mer von Stadt­füh­re­rin Fran­ca: Hier heißt der Hei­li­ge nur Il San­to‘. Mehr braucht es nicht. Jeder weiß, wer gemeint ist. Auch heu­te noch kom­men vie­le Pil­ger nach Padua, beten und brin­gen dem Hei­li­gen etwas mit!“

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 Am Grab des heiligen Antonius - Padua Uschi Friedenberger

Und auch für die Pil­ger des Pas­sau­er Bis­tums­blat­tes war es etwas Beson­de­res, das Grab des hei­li­gen Anto­ni­us zu berüh­ren und ihm eine Ker­ze anzu­zün­den. Der Hei­li­ge aus Padua ist ja im Volks­mund berühmt als der Schlam­perl­pa­tron“, der auf der Suche nach dem ver­lo­re­nen Han­dy oder Schlüs­sel um Hil­fe gebe­ten wird – oder auch als Für­spre­cher bei der Part­ner­su­che. Weni­ger bekannt: Anto­ni­us galt schon zu Leb­zei­ten als begna­de­ter Pre­di­ger.
Bei der Füh­rung staun­ten die Gäs­te über die Schät­ze der Anto­ni­us-Basi­li­ka, wich­tigs­tes Bau­werk in Padua, und einer der berühm­tes­ten und meist­be­such­ten Wall­fahrts­or­te der Chris­ten­heit. Das Got­tes­haus zu Ehren des hei­li­gen Anto­ni­us (gebo­ren um das Jahr 1195 in Lis­sa­bon, gestor­ben am 13. Juni 1231 in Padua) wur­de 1232 begon­nen und war gegen Ende des 13. Jahr­hun­derts nahe­zu vollendet. 

In einer Sei­ten­ka­pel­le die­ses präch­ti­gen Bau­werks einen Got­tes­dienst zu fei­ern, war für die Pil­ger­grup­pe ein ein­ma­li­ges Erleb­nis – zumal mit Mon­si­gno­re Klaus Hoh­ei­sel aus Alt­rei­chen­au ein eige­ner Geist­li­cher“ mit in der Grup­pe war. Pfar­rer Hoh­ei­sel ging in der Pre­digt auf die ver­än­der­te Situa­ti­on in der Welt, beson­ders in unse­rer Kir­che ein, die oft gegen­sätz­lich und unver­söhn­lich ist: Da kann der hei­li­ge Anto­ni­us eine Hil­fe sein. Ihm lag die Bot­schaft Jesu am Her­zen – Barm­her­zig­keit; Wert­schät­zung; alle sind Brü­der und Schwes­tern. Seht, wie sie ein­an­der lie­ben!‘ steht in der Apos­tel­ge­schich­te. Sicher brau­chen wir eine Ände­rung der Struk­tu­ren und kön­nen nicht nur Ver­gan­gen­heit erhal­ten. Wenn wir alle aber nicht wie der hei­li­ge Anto­ni­us ver­su­chen, das Bei­spiel Jesu zu leben, nüt­zen alle Refor­men nichts!“

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Bei einem wun­der­schö­nen Spa­zier­gang durch die Stadt Padua und anschlie­ßen­der Frei­zeit tauch­ten die Rei­se­teil­neh­mer mit der Füh­re­rin Fran­ca ein in die Beson­der­hei­ten und Schät­ze der Stadt. Sie besuch­ten den Palaz­zo del Bo, der zur alt­ehr­wür­di­gen Uni­ver­si­tät von Padua gehört, der zweit­äl­tes­ten in Ita­li­en, in der schon Gali­leo Gali­lei 18 Jah­re lang gelehrt hat. Eini­ge gin­gen im Bota­ni­schen Gar­ten oder auf dem mäch­ti­gen Platz Pra­to del­la Val­le auf Entdeckungsreise.

Unver­wech­sel­bar schön waren die Städ­te, die es für die Grup­pe noch zu ent­de­cken galt: die Welt­kul­tur­er­be-Stadt Fer­ra­ra mit dem berühm­ten Was­ser­schloss, der roman­ti­sche Fischer­ort Chiog­gia, die Stadt Vicen­za mit der pracht­vol­len Archi­tek­tur von Andrea Pal­la­dio. Immer wie­der blieb Zeit für Eis und Cap­puc­ci­no, für Vino oder ein küh­les Bier in einem der zahl­rei­chen roman­ti­schen Stra­ßen­ca­fés an die­sen schö­nen Som­mer­ta­gen in Bel­la Italia. 

Bei der Heim­fahrt konn­ten die Padua-Pil­ger noch einen Sonn­tags-Got­tes­dienst an der Auto­bahn auf Höhe Vene­dig mit Pfar­rer Klaus Hoh­ei­sel feiern.

Nach einer Stipp­vi­si­te in Udi­ne ging es end­gül­tig Rich­tung Hei­mat und die rest­los zufrie­de­nen Gäs­te schmie­de­ten schon Plä­ne für wei­te­re Fahr­ten. Die nächs­te Leser­rei­se des Bis­tums­blat­tes führt zum Bei­spiel vom 25. bis 29. August zur Meck­len­bur­ger Seen­plat­te. Es heißt ja: Nach der Rei­se ist vor der Reise!

Uschi Friedenberger

Ursula Friedenberger

Redakteurin

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