Kirche vor Ort

Maria gibt Hoffnung

Redaktion am 13.12.2022

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Hochfest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in Altötting.

Am 8. Dezember hat das Fatima-Apostolat des Bistums Passau das Hochfest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria am Gnadenort Unserer Lieben Frau gefeiert.

Der Lei­ter des Fati­ma-Apos­to­lats, Pfar­rer Jörg Flei­scher, Rott­hal­müns­ter, hat­te um 12 Uhr zu einer Fest­mes­se (Gna­den­stun­de) mit fei­er­li­cher Mari­en­wei­he in die St. Anna-Basi­li­ka ein­ge­la­den. Er war auch Haupt­ze­le­brant und Pre­di­ger der Mes­se, an der außer­dem Pfar­rer Max Weigl, Die­ters­burg, Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger, Emmer­ting, Kaplan Ste­fan Ger­lich, Eggen­fel­den, Pfarr­vi­kar Ber­nar­du Che­emala­pen­ta, Köß­larn als Kon­ze­le­bran­ten mit­wirk­ten. Eben­falls anwe­send war Pfar­rer i.R. Hubert Hinx­la­ge, Alt­öt­ting. Am Altar assis­tier­te Dia­kon Gerold Hoch­dor­fer, Alt­öt­ting. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nah­men die Asba­cher Män­ner­scho­la unter der Lei­tung von Orga­nist Flo­ri­an Kölbl.

Impressionen von der Gnadenstunde in der Basilika

In sei­ner Pre­digt leg­te Pfar­rer Flei­scher den zahl­rei­chen Besu­chern den Herz-Mariä-Süh­ne­sams­tag (jeder ers­ter Sams­tag im Monat) mit Beich­te, Kom­mu­ni­on, Rosen­kranz und Betrach­tung ans Herz. Die Bot­schaft von Fati­ma sei aktu­el­ler denn je, beton­te er. Stadt­pfar­rer Dr. Klaus Metzl stell­te in der fei­er­li­chen Abend­mes­se das Dog­ma vom 8. Dezem­ber als die wirk­li­che Frei­heit heraus. 

Mit Blick auf den Kir­chen­leh­rer Alber­tus Magnus emp­fahl Pfar­rer Flei­scher drei wei­ße“ Gestal­ten, die gera­de in Kri­sen­zei­ten Ori­en­tie­rung im Glau­ben geben: 1. Die hl. Eucha­ris­tie, in der Chris­tus als unse­re Glau­bens­mit­te gegen­wär­tig wird im Sakra­ment des Alta­res; 2. die Jung­frau Maria als Imma­cu­la­ta; die Far­be Weiß ste­he für die Rein­heit des Her­zens ohne Sün­den­schuld; 3. Der Hei­li­ge Vater als Stell­ver­tre­ter Chris­ti in der Nach­fol­ge des hl. Petrus. Am 25. März habe Papst Fran­zis­kus die Kir­che und die gan­ze Mensch­heit, ins­be­son­de­re die Ukrai­ne und Russ­land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens geweiht und für ein Ende des Krie­ges gebe­tet, erin­ner­te der Pre­di­ger. Mari­ens Ver­spre­chen in Fati­ma lau­te, dass am Ende ihr unbe­fleck­tes Herz sie­ge, sag­te er, erin­ner­te dabei aber auch an ihren Auf­trag an uns: Ich will, dass man das Wei­he­ver­spre­chen lebt“, und zwar mit Süh­ne und Gebet; nur so kön­ne die Welt geret­tet wer­den. Maria sei ein Licht- und Hoff­nungs­zei­chen, beton­te Pfar­rer Fleischer.

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Hochfest der ohne Erbsünde Empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in Altötting: Abendmesse in der Stiftspfarrkirche mit Stadtpfarrer Prälat Klaus Metzl (M.).

Stadt­pfar­rer Prä­lat Klaus Metzl war Haupt­ze­le­brant der fei­er­li­chen Abend­mes­se in der Stift­s­pfarr­kir­che – in Kon­ze­le­bra­ti­on mit den Sama­ri­ter­brü­dern Gabri­el Hüger, Mar­tin Thal­ler und Micha­el Kass­ler und den Stifts­ka­no­ni­kern Johann Pfaf­fin­ger und August Spar­rer. Das Dog­ma von der ohne Erb­sün­de Emp­fan­ge­nen Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria ste­he für Frei­heit, erklär­te Prä­lat Metzl. Frei­heit sei defi­niert als das Zusam­men­spiel gött­li­cher Ver­kün­di­gung und frei­er mensch­li­cher Zustim­mung“ – und nur so habe Gott Mensch wer­den kön­nen. Jedes mensch­li­che Ja-Wort zu Gott fin­de sei­nen Ursprung in dem Ja-Wort Mariens.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

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