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„Viele Gaben. Ein Geist.“

Redaktion am 24.05.2022

2022 05 23 pb alb firmation bonifatiuswerk miriama Foto: Markus Nowak
„Wie ein zweites Zuhause“: Die 13-jährige Mariama kommt seit vier Jahren regelmäßig ins „Steinhaus“, „weil wir Sachen machen, die ich mit meiner Familie nicht mache“. Etwa Kart-Fahren, Schwimmen gehen oder einfach im Innenhof Grillen. Sie selbst fährt gerne Skateboard. Das Steinhaus in Berlin-Lichtenberg ist ein Beispiel, wie Firmlinge in Deutschland mit der Bonifatiuswerk-Firmaktion 2022 benachteiligte Kinder unterstützen.

Das Leitwort der Firmaktion 2022 des Bonifatiuswerks heißt „Viele Gaben. Ein Geist.“ und greift Themen auf, die seit Jahren verstärkt diskutiert werden: Vielfalt, Diversität, „Buntheit“.

2022 05 23 pb alb plakat firmaktion Foto: Bonifatiuswerk
Ausdrucksstarkes Motivplakat zur Firmaktion 2022: Die Grafikerin Karen Kliewe hat ein Motiv mit einer stilisierten Taube geschaffen, die seit Jahrhunderten als Zeichen des Heiligen Geistes gilt. In ihrer farblichen Buntheit symbolisiert sie die Vielfalt der Geistesgaben.

Was bedeu­tet Viel­falt in der Kir­che, inwie­fern schenkt der Hei­li­ge Geist jedem Men­schen indi­vi­du­el­le Gaben? Was sind mei­ne Gaben, mei­ne Stär­ken – und wie kann ich sie zum Woh­le der gan­zen Gemein­de ein­set­zen? Mit dem Leit­wort sol­len jun­ge Men­schen ermu­tigt wer­den, sich mit die­sen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen und sich auch die Fra­ge zu stel­len, wie aus der Viel­falt der Gaben eine Ein­heit im Geist Got­tes wer­den kann. Unter dem Gedan­ken Mit­hel­fen durch Tei­len“ sam­meln bun­des­weit die Firm­be­wer­ber an ihrem gro­ßen Tag in einer eige­nen Kol­lek­te für die Kin­der- und Jugend­hil­fe des Boni­fa­ti­us­wer­kes. Als mün­di­ge Chris­ten über­neh­men sie schon in ihrer Fei­er der Fir­mung Ver­ant­wor­tung für sich, die Kir­che und die Gesell­schaft, in dem sie die Nöte und Sor­gen ihrer Alters­ge­nos­sen in der Dia­spo­ra nicht vergessen.

Im Jahr 2022 sam­meln die Firm­be­wer­ber unter ande­rem für das Kin­der- und Jugend­zen­trum Stein­haus“ in Ber­lin (sie­he Repor­ta­ge). Alle Infor­ma­tio­nen zur Akti­on gibt es im Inter­net unter der Adres­se www​.boni​fa​ti​us​werk​.de/​f​i​rmung.

„Kinder und Jugendliche um ihrer selbst willen ernst nehmen“ – Die „Firmung mit 16“ im Bistum Passau

2022 05 23 pb alb firmung bischof oster Foto: Anna Hofmeister
Ein großer Tag: Mit dem Sakrament der Firmung Verantwortung als mündige Christen übernehmen. Das Bild zeigt Bischof Oster bei einer Firmung 2021 in Bad Griesbach.

Ganz bewusst hat man sich im Bis­tum Pas­sau im Jahr 2018 dafür ent­schie­den, das Fir­mal­ter von zwölf auf 16 Jah­re her­auf­zu­set­zen, gel­tend für alle Deka­na­te mit ihren Pfarr­ver­bän­den und Pfar­rei­en. Daher sind in den Jah­ren 2019 und 2020 kei­ne Fir­mun­gen gespen­det wor­den, 2021 war Coro­na noch oft im Weg. Doch heu­er gibt es wie­der vie­le Termine.

Die Firm­vor­be­rei­tung nach dem Pas­sau­er Kon­zept“ führt mit einem ganz­heit­li­chen pas­to­ra­len Gesamt­kon­zept in drei Pha­sen hin zur Fir­mung ab 16 Jah­ren. Pas­to­ral neh­me Kin­der und Jugend­li­che um ihrer selbst wil­len ernst, so die Ver­ant­wort­li­chen. Dar­um sol­len die Lebens­pha­sen der Kin­der und der jun­gen Men­schen nach der Erst­kom­mu­ni­on hin zur Ent­schei­dung, sich für die Fir­mung frei, bewusst und ent­schie­den vor­zu­be­rei­ten, kon­ti­nu­ier­lich beglei­tet wer­den. Dabei wird eine ers­te Zeit­ein­heit nach der Erst­kom­mu­ni­on gese­hen, die zusam­men mit den Eltern gestal­tet wird; eine wei­te­re Pha­se vom 12. bis zum 14. Lebens­jahr und dann eine vom 15. Lebens­jahr an, in der jemand sich frei ent­schei­det, ver­ant­wort­lich und vor­be­rei­tet den Weg zur Fir­mung zu gehen.

Die­se Kon­ti­nui­tät von der Zeit nach der Erst­kom­mu­ni­on bis hin zur Fir­mung ent­spricht dem Wunsch vie­ler, dass der Bezie­hungs­fa­den zur Kir­che vor Ort erhal­ten bleibt und gestärkt wird. Die dar­ge­stell­te Pas­to­ral sei eine Her­aus­for­de­rung an alle Gläu­bi­gen im Bis­tum Pas­sau – eine Grund­satz­ent­schei­dung, für die Kin­der und Jugend­li­chen da zu sein und mit ihnen gemein­sam zu handeln.

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