Kunst

Rut Kohn - Bilder der Heiligen Schrift

Redaktion am 04.11.2024

Info Icon Foto: Monika Zieringer / pbp
Über die erfolgreiche Eröffnung der gemeinsamen Ausstellung von Bistum und Universität Passau freuen sich (v.l.) Bürgermeister Armin Dickl, Kunstreferent Alois Brunner, Andreas Paul vom Schulreferat, die Künstlerin Rut Kohn, Dr. Ludger Drost (Kulturreferent des Landkreises Rottal-Inn) sowie Studentenpfarrer Peter Kunz.

„Beeindruckend und sehr berührend“, „Zeugnis einer starken und trotz Schicksalsschläge lebensbejahenden und frohen Frau“ oder „Diese Werke sind wie gemacht für diesen Kirchenraum“ – das sind nur wenige Stimmen, die bei der Vernissage der Ausstellung in der Universitätskirche St. Nikola zu hören waren.

Im Mit­tel­punkt: die 87-jäh­ri­­ge Künst­le­rin Rut Kohn aus Trift­ern, die die rund 200 Gäs­te der Aus­stel­lungs­er­öff­nung mit ihren lei­sen Wor­ten still und unauf­dring­lich für sich ein­nahm, eben­so wie mit ihrem 12 Wer­ken, die aus dem Zyklus​„Bil­der zum Alten Tes­ta­ment“ stam­men. Im Gespräch mit Mode­ra­tor Wolf­gang Chris­ti­an Bay­er erzähl­te die 1937 in Tsche­chi­en gebo­re­ne Künst­le­rin aus ihrem Leben, dass die Geschich­ten des Alten Tes­ta­ments sie schon von frü­hes­ter Kind­heit an beglei­tet haben.​„Wie Mär­chen“ sei­en sie ihr von ihrer Mut­ter frü­her vor­ge­le­sen wor­den. Kein Wun­der also, dass auch vie­le auto­bio­gra­phi­sche Erleb­nis­se in dem Zyklus ver­bor­gen sind. Nach­dem Rut Kohn 1967 nach Deutsch­land aus­wan­der­te, ent­stand wäh­rend ihrer Münch­ner Zeit ein gro­ßer Teil der Wer­ke zum Alten Tes­ta­ment, voll­endet wur­de er erst 2017. Fast zwei Jahr­zehn­te lang zeich­ne­te Kohn immer wie­der neue bibli­sche Geschich­ten: die Schöp­fung, König David, Kain und Abel und weitere.

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