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Bistum

Von Heilung und Hoffnung

Redaktion am 21.10.2020

Der Tag, an dem die Masken fielen. info-icon-20px Mareen Maier
Die Künstlerin und Autorin Trixi Schönbuchner stellt ihr Buch "Der Tag, an dem die Masken fielen" vor. Obwohl es um Masken geht, hat es nichts mit Corona zu tun.

Die Künstlerin und Autorin Trixi Schönbuchner aus Alkofen bei Vilshofen hat kürzlich ihr neues Buch „Der Tag, an dem die Masken fielen“ veröffentlicht. Es ist zwar im Lockdown entstanden, thematisiert aber nicht explizit die Corona-Krise.

Für mich wird das Buch zum Erfolg, wenn es auch nur ein Herz berüh­ren kann.“ Mit die­sen Wor­ten beschreibt Tri­xi Schön­buch­ner ihre gro­ße Hoff­nung für ihr neu­es­tes Pro­jekt: Ihr kürz­lich erschie­ne­nes Buch Der Tag, an dem die Mas­ken fie­len“. Schön­buch­ner hat zwar bereits vor eini­gen Jah­ren Erfah­run­gen als Autorin gesam­melt und ein Kin­der­buch ver­öf­fent­licht, doch einen kon­kre­ten Plan, erneut als Buch­au­torin aktiv zu wer­den, hat­te sie bis zur Coro­na-Kri­se nicht. Doch dann kamen der Lock­down und die Mas­ken­pflicht. Die 44-Jäh­ri­ge hat die Reak­ti­on der Men­schen auf die uner­war­te­te Kri­sen­si­tua­ti­on genau beob­ach­tet. Dabei hat sie fest­ge­stellt, dass in jeder Kri­se eini­ges her­vor­ge­holt wird, das sonst gut ver­steckt im Inne­ren ver­wahrt wird.

Die viel­fäl­ti­gen mensch­li­chen Reak­tio­nen – von Ver­ständ­nis über Wut und Igno­ranz – haben Tri­xi Schön­buch­ner nicht mehr los­ge­las­sen. Auf der Suche nach einem krea­ti­ven Ven­til begann sie zu schrei­ben. Sie hat die Mas­ken, die wohl noch für lan­ge Zeit zu unse­rem All­tag gehö­ren, zu den Prot­ago­nis­ten ihres neu­en Romans gemacht. Zumin­dest auf den ers­ten Blick – denn natür­lich geht es eigent­lich nicht um die Mas­ken selbst.

Die Geschich­te, die Schön­buch­ner auf 80 Sei­ten in all­ge­mein ver­ständ­li­cher Spra­che erzählt, han­delt von den Ein­woh­nern einer klei­nen Stadt, die seit vie­len Jah­ren hin­ter ihren Mas­ken leben. Schon so lan­ge, dass sie die Stof­fe vor ihren Gesich­tern ihren inne­ren Mas­ken ange­passt haben und sich des­halb mit der Zeit immer frem­der wur­den. Es wird also der Bogen von den äuße­ren zu den inne­ren Mas­ken gespannt“, so Schön­buch­ner. Als eines Tages ein Besu­cher in die Stadt kommt, wird das gesam­te Ver­hal­ten der Bewoh­ner infra­ge gestellt. Der Unbe­kann­te rüt­telt eine Grup­pe von Jugend­li­chen ein Stück weit wach und hilft ihnen, inne­re Ver­wun­dun­gen zu erkennen.

Die Geschich­te hat einen christ­li­chen Hin­ter­grund. Es geht dann auch um ver­schie­de­ne Heilungen.”

So Schönbuchner, die seit zehn Jahren in der Charismatischen Erneuerung der katholischen Kirche im Bistum Passau beheimatet ist.

Wei­te­re Details zur Hand­lung wer­den an die­ser Stel­le nicht ver­ra­ten. Nur so viel: Das Buch zeigt zwi­schen den Zei­len auf, wie der Glau­be an Jesus das Herz berüh­ren und ver­än­dern kann. Auch The­men wie Freund­schaft, Frei­heit und der vor­ur­teils­freie Blick hin­ter die Fas­sa­de ande­rer Men­schen spie­len im Buch wich­ti­ge Rollen.

S19 masken PB info-icon-20px Mareen Maier

Tri­xi Schön­buch­ner:
Der Tag, an dem die
Mas­ken fie­len


Das Buch kann direkt bei der Autorin Tri­xi Schön­buch­ner
unter E‑Mail schoenbuchner@​biggrafics.​de mit einer per­sön­li­chen Signa­tur bestellt wer­den
(zzgl. Ver­sand inner­halb Deutsch­lands 1,90 Euro).
Zudem ist das Buch beim Ver­lag und im Buch­han­del erhält­lich.
D&D Medi­en, 9,90 Euro

Die geschrie­be­ne Geschich­te, die der Autorin übri­gens so gut von der Hand ging, dass das Manu­skript in nur drei Wochen fer­tig auf dem Tisch lag, wird um zahl­rei­che Illus­tra­tio­nen ergänzt. Die­se sind aller­dings nicht beglei­tend zum Buch ent­stan­den, son­dern bereits eini­ge Mona­te zuvor. Die meis­ten Bil­der habe ich in der Weih­nachts- und Fas­ten­zeit gemalt. Als die Geschich­te zum Mas­ken-Buch schon lan­ge fer­tig war, ist mir auf­ge­fal­len, dass vie­le der Bil­der genau zur Geschich­te pas­sen“, erzählt die Künst­le­rin. Ihrer Ansicht nach ist das Buch für alle Alters­grup­pen geeig­net. Es kön­ne Jugend­li­chen ab zwölf Jah­ren eben­so wich­ti­ge Anre­gun­gen geben wie Erwach­se­nen. Ich den­ke schon, dass das Buch das Poten­zi­al hat, dass jeder etwas dar­aus mit­neh­men kann“, sagt Schön­buch­ner. Und das wünscht sie sich auch. Sie möch­te, dass das Buch zum Nach­den­ken und Nach­füh­len anregt. Dafür sei es nötig, es nicht nur ein­mal zu lesen, son­dern immer wie­der auf Neue, mit einem offe­nen Blick. Das Buch ist zwar jetzt nicht der dicke Schmö­ker, aber es hat es in sich“, bringt es die Autorin auf den Punkt.

Auch sie selbst ent­deckt in der Geschich­te immer wie­der neue Aspek­te, die sie fas­zi­nie­ren. Natür­lich ist ihr bewusst, dass ein Buch mit dem Wort Mas­ken“ im Titel der­zeit auf eini­ge poten­ti­el­le Leser abschre­ckend wir­ken könn­te – schließ­lich sind Mas­ken all­ge­gen­wär­tig und eng mit den Ein­schrän­kun­gen im Zuge der Coro­na-Kri­se ver­bun­den. Doch im Buch geht es ja nicht um die Pan­de­mie. Sie hat ledig­lich die Inspi­ra­ti­on geliefert.

Foto und Text: Mareen Maier