Soziales

„Da komman d’Leit z’samm“

Redaktion am 05.09.2022

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Altöttinger Klostermarkt 2022.

Zum 18. Mal hat am vergangenen Wochenende der Altöttinger Klostermarkt stattgefunden. Bei bestem Wetter kamen rd. 30.000 Besucher und erfreuten sich am Angebot für Leib und Seele …

… und am direk­ten Aus­tausch mit ande­ren Leu­ten. Denn: Am Markt, da kom­man d’Leit z’samm“, wie Bay­erns Bau­mi­nis­ter Chris­ti­an Bern­rei­ter als Ver­tre­ter der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung in sei­ner Begrü­ßung am 2. Sep­tem­ber fest­stell­te. Als ein­ma­lig in Bay­ern“ bezeich­ne­te er den Klos­ter­markt in Alt­öt­ting, der nicht nur Men­schen zusam­men­brin­ge, son­dern auch die Ver­bin­dung zum Glau­ben her­stel­le und Gesprä­che mit Ordens­leu­ten ermög­li­che. Außer­dem wür­dig­te er die Pro­duk­te, die nicht nur für Qua­li­tät, son­dern auch für Nach­hal­tig­keit stünden.

Impressionen von der Eröffnung des Altöttinger Klostermarkts

Im ers­ten Bild Bay­erns Bau­mi­nis­ter Chris­ti­an Bern­rei­ter als Ver­tre­ter der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung; im zwei­ten Bild Orga­ni­sa­tor Chris­ti­an Wie­ser (M.) und die Vor­sit­zen­de des Alt­öt­tin­ger Wirt­schafts­ver­ban­des, Chris­ti­ne Burg­hart; dann Jugend­li­che des Alt­öt­tin­ger Volkstrachtenvereins.

Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Alt­öt­tings Bür­ger­meis­ter Ste­phan Ant­wer­pen beton­te eben­so den Aspekt der Nach­hal­tig­keit und warb instän­dig für die Wert­schät­zung von Lebens­mit­teln. Auch er beton­te die Bedeu­tung des per­sön­li­chen Kon­takts beim Ein­kauf – hier sei der Klos­ter­markt ein Para­de-Bei­spiel“.

Bern­rei­ter stell­te fest: So inter­na­tio­nal wie der christ­li­che Glau­be ist auch die Viel­falt der Aus­stel­ler.“ In der Tat: an die 40 Klös­ter und klos­ter­na­he Ein­rich­tun­gen aus ganz Euro­pa sorg­ten heu­er wie­der für ein breit gefä­cher­tes Ange­bot mit Kuli­na­ri­schem sowie mit Kunst und Handwerk.

Impressionen vom Altöttinger Klostermarkt 2022

Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Die Vor­sit­zen­de des Alt­öt­tin­ger Wirt­schafts­ver­ban­des, Chris­ti­ne Burg­hart, freu­te sich über eine fes­te Anzahl an Aus­stel­lern, die sich über die Jah­re hin­weg eta­bliert habe. Der Wech­sel des Ter­mins von Juli auf Sep­tem­ber sei sehr gut ange­nom­men wor­den, stell­te sie außer­dem fest.

Chris­ti­an Wie­ser erklär­te, dass auch er als Orga­ni­sa­tor dem Bei­spiel der Klös­ter zu fol­gen ver­su­che, die immer wie­der Ver­än­de­run­gen wagen. Wer etwas erhal­ten wol­le, der müs­se immer wie­der neu den­ken kön­nen. Das lässt dar­auf hof­fen, dass es auch im kom­men­den Jahr eine Neu­auf­la­ge geben wird, auf die Besu­cher gespannt sein dürfen.

Michael
Glaß

Redakteur

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