Bistum

Reliquie findet neue Heimat

Redaktion am 18.05.2026

Feierliche Übergabe einer Reliquie. Info Icon Foto: privat
Feierliche Übergabe einer Reliquie und die Aufnahme von drei neuen Sodalen – die Bürgerkongregation hatte allen Grund zur Freude (v.l.): Christine Schmid, Lisa Aschenbrenner, Oberin Schwester Adelheid, Präses P. Jakob Zarzycki OSPPE, Präfekt Wilhelm Stemplinger und Sophie Drexler sowie die Ministranten (v.l.) Demian und Christian Storm, Nikolaus Schröpf, Miriam und Darius Storm.

Geschenk der Niederbronner Schwestern: Marianische Bürgerkongregation in Passau erhält Reliquie von Pater Rupert Mayer.

In der voll­be­setz­ten Wall­fahrt­kir­che Maria­hilf fand das dies­jäh­ri­ge Haupt­fest der Maria­ni­schen Bür­ger­kon­gre­ga­ti­on Pas­sau statt. Dabei wur­de der Kon­gre­ga­ti­on eine Reli­quie des seli­gen Paters Rupert May­er über­ge­ben und die neu­en Mit­glie­der (Soda­len) wur­den auf­ge­nom­men. Nach einem gemein­sa­men Mit­tag­essen bete­te man vor der hei­li­gen Mes­se den Freu­den­rei­chen Rosen­kranz. Die Kon­vent­mes­se zele­brier­te Prä­ses P. Jakob Zar­zy­cki OSPPE.

Reliquie von Pater Rupert Mayer. Info Icon Foto: privat
Reliquie von Pater Rupert Mayer.

Gleich am Anfang wur­de die Reli­quie, ein Geschenk der Nie­der­bron­ner Schwes­tern an die Kon­gre­ga­ti­on, durch Obe­rin Adel­heid Kriz­ko fei­er­lich über­ge­ben. Nach der Auf­lö­sung des Obern­zel­ler Klos­ters fin­det sie in Maria­hilf eine neue Hei­mat. Sie wird bei den monat­li­chen Kon­vent­mes­sen immer auf den Altar gestellt. Pater Rupert May­er selbst war Prä­ses der Maria­ni­schen Kon­gre­ga­ti­on von Mün­chen. Es sei eine gro­ße Ehre, eine Reli­quie von ihm zu erhal­ten, so Prä­fekt Wil­helm Stemp­lin­ger. Davon gehe Segen und Schutz für alle aus. Sein Dank galt Obe­rin Adel­heid Krizko.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt war die Auf­nah­me von drei neu­en Soda­len, die sich in einem fei­er­li­chen Ritu­al der Mut­ter­got­tes weih­ten: Chris­ti­ne Schmid, Sophie Drex­ler und Lisa Aschenbrenner.

Anschlie­ßend erfolg­te der soge­nann­te Opfer­gang“: Bei der 400 Jah­re alten Ver­ei­ni­gung gibt es näm­lich kei­nen Mit­glieds­bei­trag, es wird zum Haupt­fest eine frei­wil­li­ge Spen­de abge­ge­ben, je nach Möglichkeit.

Dafür erhielt jeder Soda­le ein Opfer­ge­schenk“, dies­mal ein Gebets­heft zur gött­li­chen Barm­her­zig­keit mit dem Barm­her­zig­keits­ro­sen­kranz darin.

Stemp­lin­ger bat zum Abschluss um das Gebet für Bischof Ste­fan Oster und um neue Mit­glie­der. Nach der hei­li­gen Mes­se ließ man das Haupt­fest bei Kaf­fee und Kuchen ausklingen.

Text: red 

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