Soziales

Auf Entdeckungsreise

Redaktion am 27.04.2026

Info Icon Manfred Zauner
Mallorca Sonnenuntergang

Den Frühling begrüßten 82 Teilnehmende einer Bistumsblatt-Leserreise in Mallorca.

Beglei­tet von ver­sier­ten ein­hei­mi­schen Frem­den­füh­rern, wan­der­te man gleich zu Beginn von Cala Mes­qui­da durch die Reser­va Mari­na del Lle­vant de Mal­lor­ca. In dem von Bäu­men und nied­ri­gem Busch­werk gepräg­ten Dünen­ge­biet, das unter Natur­schutz steht, lern­te man die Alep­po-Kie­fer, Stein­ei­chen sowie die Zwerg­pal­me, (Cha­maerops humi­lis), die ein­zi­ge hei­mi­sche Pal­men­art auf Mal­lor­ca, ken­nen. Wei­ße und rosa Zist­ro­sen, Mastix­sträu­cher, Myr­ten und Erd­beer­bäu­me säum­ten den Weg, der auch zu meh­re­ren male­ri­schen Buch­ten führte. 

Die Wan­de­rer wun­der­ten sich über die teils beacht­li­chen Ber­ge von brau­nem, abge­stor­be­nen See­gras. Der Rei­se­lei­ter erklär­te, dass dies die Blät­ter einer ein­zig­ar­ti­gen Unter­was­ser­pflan­ze, der Posi­do­nia ocea­ni­ca, sind. Sie ist dafür ver­ant­wort­lich, dass das Was­ser rund um die Küs­ten von Mal­lor­ca so außer­or­dent­lich sau­ber und kris­tall­klar ist. Im Win­ter schüt­zen die ange­spül­ten Pflan­zen­tei­le die Sand­strän­de, die ansons­ten von den Stür­men mit­ge­ris­sen wür­den. Ein aus­gie­bi­ges Pick­nick mit typisch mal­lor­qui­ni­schen Spe­zia­li­tä­ten und erle­se­nen Wei­nen belohn­te die Grup­pe am Strand Cala Agulla.

Der zwei­te Aus­flug führ­te zu den Sali­nen Sali­nas d’Es Trenc“ in den eher fla­chen Süden der Insel, nahe Cam­pos. Seit Jahr­hun­der­ten wird hier auf tra­di­tio­nel­le Wei­se Meer­salz in mühe­vol­ler Hand­ar­beit hergestellt. 

Was wäre eine Rei­se nach Mal­lor­ca ohne einen Besuch in der Haupt­stadt? Schwer­punkt war dies­mal das im teils roma­ni­schen und teils im goti­schen Stil erbau­te Cas­tell de Bell­ver. Es thront als ein kreis­run­der Wehr­bau nahe der Innen­stadt von Pal­ma über der Bucht und gilt als ein­ma­lig in Spa­ni­en und Euro­pa. Immer wie­der wur­de die Burg im Lau­fe der Jahr­hun­der­te auch als Gefäng­nis benutzt. Jetzt befin­det sich im Erd­ge­schoss das Muse­um zur Stadt­ge­schich­te von Pal­ma. Ein klei­ner Teil ist auch dem Leben der Urein­woh­ner gewidmet.

Ein Spa­zier­gang durch die Alt­stadt über den Haupt­platz bis zur Markt­hal­le in Pal­ma ist ein abso­lu­tes Muss, eben­so wie der Besuch der goti­schen Kathe­dra­le, der optio­nal ange­bo­ten wur­de. Aber es blieb auch Zeit für Erho­lung am lan­gen Strand von Playa de Mura oder Aus­flü­ge nach Alcú­dia und Artá. Ein beson­de­rer Dank galt Bri­git­te Striedl. Spon­tan brach­te sie inter­es­sier­ten Rei­se­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mern ihr Hob­by, den Line Dance, nahe. 

Was bleibt nach die­ser Woche ist die Erin­ne­rung an eine schö­ne, fröh­li­che Zeit und an die Begeg­nun­gen mit wun­der­ba­ren Men­schen, die fast zu einer Fami­lie gewor­den sind!

Text und Fotos: Susan­ne und Man­fred Zauner 

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