Altötting sehr verbunden
In früheren Jahren organisierte Pfarrer Martin Straßer, als er noch Militärpfarrer in Bad Reichenhall war, mehrere Soldaten-Fußwallfahrten nach Altötting; mit dabei waren auch Mulis, die im Gebirge als Lastentiere eingesetzt werden. Seit 2013 hat er seine Uniform abgelegt und trägt nun Verantwortung für den Pfarrverband Oberes Achental. Da sich Pfarrer Straßer der Gnadenmutter von Altötting sehr verbunden fühlt, leitet er immer noch Wallfahrten – allerdings ist er mit „seinen“ Pilgern umgestiegen auf bequeme Fortbewegungsmittel wie Fahrräder und E‑Bikes. So erreichten am 5. Juli gegen 17.30 Uhr 35 Radpilger aus dem Oberen Achental mit Reit im Winkl, Schleching, Unter- und Oberwössen und Umgebung ihr Pilgerziel und umrundeten dreimal die Gnadenkapelle. 95 Kilometer hatten sie an einem Tag zurückgelegt, den Achendamm und am Alz-Radweg entlang. Der älteste Teilnehmer war Bernhard (85); Michaela (51) bei den Frauen die jüngste; immerhin war mit dem 29-jährigen Dominik auch ein „Jungspund“ dabei. Letzterer sicherte zusammen mit Michi als Schlusslicht die Radgruppe unterwegs. Nach der Teilnahme an der abendlichen Lichterprozession und Übernachtung, radelte ein Teil der Gruppe wieder mit dem Fahrrad zurück. Für Pfarrer Straßer war es zudem eine große Ehre, dass er am Sonntag, 6. Juli, beim Pontifikalgottesdienst mit Kardinal Kurt Koch als Abschluss des am Gnadenort stattfindenden Papst-Benedikt-Forums in der Basilika konzelebrieren durfte. Bereits im Frühjahr dieses Jahres war Pfarrer Straßer nach Altötting gekommen und ließ sich beim Hauptfest der Marianischen Männerkongregation (MC) als Sodale aufnehmen. Zwischenzeitlich, so berichtete er, sei er Präses und Obmann in seinem Pfarrverband; er konnte bereits zwei junge Männer als „Neuzugänge“ für die MC gewinnen.
Text und Foto: Roswitha Dorfner
Foto: Roswitha Dorfner
Mit heißen Herzen
Ideale Wetterbedingungen hatten die Fuß- und Radpilger aus Kirchdorf/Inn am 5. Juli auf ihrem Weg nach Altötting. Paulinerpater David Kolodziejczyk begrüßte nach der Einbegleitung zur Gnadenkapelle um 8 Uhr morgens bei einer kurzen Statio die Kirchdorfer und auch Fußpilger aus Gars, die sich angeschlossen hatten, herzlich. „Es ist gut, dass es für die Fußwallfahrt nicht zu heiß war“, bestätigte P. David, „doch die Pilger dürfen gerne mit heißen, brennenden Herzen zur Muttergottes kommen und sie begrüßen …“. Denn „die Muttergottes freut sich über Euer kommen, weiß um die Anliegen der Pilger und bittet um Fürsprache bei ihrem Sohn, Jesus Christus“. Pfarrer Janos Kovacs erwartete „seine“ Kirchdorfer im Anschluss zum Pilgergottesdienst in der Bruder Konrad-Kirche.
Text und Foto: Roswitha Dorfner
Foto: Roswitha Dorfner
Wo bleibt der Applaus?
Die Radpilger aus dem Pfarrverband Marktl/Inn trafen, wie sollte es anders sein, am 5. Juli etwas eher am Gnadenort Altötting ein und standen vor der Basilika Spalier, als die Fußpilger mit Pfarrer Peter Meister, einbegleitet von Kapuzinerpater Bruder Marinus Parzinger, Einzug hielten. „Wo bleibt der Applaus“, forderte schmunzelnd Pfarrer Meister die Radpilger auf, denn eine Wallfahrt zu Fuß sei halt doch kräftezehrender. „Menschen auf dem Weg vertrauen einander, denn Glaube verbindet“, betonte Kapuzinerbruder Marinus Parzinger beim Willkommensgruß. Gottesdienst bedeute „Jesus-Beziehung“, und diese lasse uns Kraft spüren und Frieden finden.
Text und Foto: Roswitha Dorfner
Foto: Roswitha Dorfner
Halt und Kraft
Kapuzinerpater Berthold Oehler begrüßte am 5. Juli um 7.30 Uhr die die Teilnehmer an der Fuß‑, Bus- und Radwallfahrt aus Tittmoning nach ihrer Ankunft am Dultplatz herzlich und begleitete sie über den Kapellplatz zur Bruder Konrad-Kirche. „Wir sollten immer wieder hinterfragen, wofür wir uns auf den Weg machen und uns an Heiligen orientieren, wie etwa am Vorbild des heiligen Bruders Konrad“, empfahl P. Berthold. Wichtig dabei sei der Kontakt zu Gott, denn der Glaube gebe uns Halt und Kraft. Mit Stiftsdekan Gerhard Gumpinger als Hauptzelebranten feierten die Tittmoninger Wallfahrer abschließend einen Gottesdienst
Text und Foto: Roswitha Dorfner
Foto: Roswitha Dorfner
Voll Vertrauen auf dem Weg
Eigentlich hatte Helmuth Kierer geplant, mit seinem 75. Geburtstag, den er am 12. Juli am Gnadenort feiern konnte, auch seine „Abschluss-Gelöbniswallfahrt“ zu besiegeln, wie er am Kapellplatz erzählte. Doch seine Mitpilger haben ihn überredet, noch mindestens um ein Jahr zu „verlängern“. Helmuth Kierer – festlich in donauschwäbische Tracht gekleidet und eine Votivkerze mit einer Abbildung des Altöttinger Gnadenbilds in seinen Händen – und viele andere waren Teilnehmer an der 64. „Gelöbniswallfahrt der Donauschwaben“ am 12. und 13. Juli, eine Veranstaltung des St. Gerhards-Werk Stuttgart mit dem Gerhardsforum München unter Gesamtkoordination von Josef Lutz aus Nürnberg. Und da nächstes Jahr die 65. Wallfahrt ansteht, so Kierer schmunzelnd, wird halt noch ein Jahr drangehängt …
Das diesjährige Wallfahrtsmotto „Voll Vertrauen auf dem Weg“ steht im Zeichen des Kreuzes, aber auch des Brückenbauens zwischen alter und neuer Heimat im Zeichen von Versöhnung und Frieden. Die donauschwäbischen Pilger aus dem ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und Rumänien, die nach der Vertreibung in der Zeit des Zweiten Weltkriegs in Deutschland, vorwiegend in Bayern, und in Österreich eine neue Heimat gefunden haben, wurden bereits am Samstag zu einem Eröffnungsgottesdienst in die Altöttinger Stiftspfarrkirche eingeladen. Die Weidenthaler Chormädels sorgten für die musikalische Gestaltung. Der vorabendliche Gottesdienst mit anschließender feierlicher Lichterprozession sorgte für ein berührendes Erlebnis.
Auch wenn die landsmannschaftlichen Trachtengruppen mit ihren Fahnenabordnungen Jahr für Jahr weniger werden, so bot sich doch am Sonntag, 13. Juli, ein gewohnt farbenprächtiges Bild bei der Prozession vom Kapellplatz zur St. Anna-Basilika, begleitet von der Musikkapelle Sanktanna. Es wurde auch ein Bild von P. Wendelin Gruber mitgetragen. Dieser hatte 1946 am Vorabend des Festes Maria Verkündigung im Vernichtungslager Gakowa versprochen: „Wenn wir am Leben bleiben, wollen wir jährlich aus Dankbarkeit Wallfahren!“ Dem Gründer der Gelöbniswallfahrt wurde im „Wort des Laien“ gedacht, gesprochen von Dr. Petra Loibl, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung München für Aussiedler und Vertriebene.
Höhepunkt der donauschwäbischen Gelöbniswallfahrt war der feierliche Gottesdienst mit dem Geistlichen Beirat Pfr. Paul Kollar, in Konzelebration mit Pfarrer GR Klaus Rapp, Pfarrer Karl Zirmer, Pfarrer Adam Possmayer, Pfarrer Zoltan-Josef Kocsik, Pfarrer Peter Obermeier, Stiftskanonikus Johann Palfi und Paulinerpater Dr. Attila Hesz. Der Festprediger empfahl, „auf die Stimme des Herrn zu hören“ und die Tradition des Wallfahrens zu wahren.
Musikalisch gut unterhalten waren die donauschwäbischen Pilger beim Gottesdienst durch die beiden Kirchenchöre des Pfarrverbands Maria Ramersdorf und St. Pius München unter Leitung von Dr. Franz Metz und Andrea Matschiner. Beim Marienliedersingen und der Marienandacht am Nachmittag in der St. Anna-Basilika wurde der Gnadenmutter von Altötting ehrend gedacht und für ihre Fürsprache gedankt.
Text und Fotos: Roswitha Dorfner
Radpilger der Hoffnung
Dieses Jahr war alles anders, als die 165 Teilnehmer an der Köferinger Radwallfahrt am 12. Juli nachmittags gegen 15.15 Uhr ihr Pilgerziel erreichten und dreimal die Gnadenkapelle umrundeten: zum einen gab es zur Begrüßung nur das Geläut der Gnadenkapellen-Glocken, die der Stiftspfarrkirche waren wegen eines Blitzeinschlags im Nordturm schalttechnisch „lahmgelegt“; dann herrschte wegen Abbau-Arbeiten einer Konzertbühne und Absperrgittern etwas Chaos am Kapellplatz; außerdem mussten die Köferinger zum Pilgergottesdienst in den Kongregationssaal ausweichen, da die Basilika anderweitig belegt war. Somit wurden die Fahrräder in die abgestellten Lastwägen vor dem Kongregationssaal verladen. Das konnte die Glaubensfreude der Radpilger um Organisator Reinhard Kautetzky und Team „als Pilger der Hoffnung“ im Heiligen Jahr keinesfalls mindern. Nach Worten von Papst Franziskus: „Macht mit! Seid Menschen der Hoffnung und des Friedens“, gaben die Köferinger ein beeindruckendes Glaubenszeugnis auch in schwierigen Zeiten. Wie Pfarrer BGR Joseph Puthussery, der mit den Radpilgern im Anschluss den Pilgergottesdienst feierte, im Begleitheft als Grußwort schrieb: „Hoffnung ist mehr als ein vages Wünschen, sie ist ein fester Anker. Als Christinnen und Christen glauben wir: Unsere Hoffnung hat ein Gesicht. Sie heißt Jesus Christus. An seiner Seite steht Maria, als Mutter Gottes, als große Glaubende mit uns auf dem Weg!“
Text und Fotos: Roswitha Dorfner
Ermutigung und Heil finden
„Pilger der Hoffnung“ – das ist das Leitwort des Heiligen Jahres 2025, das Jahresthema der Malteser und es war auch das Motto der diesjährigen Malteser-Wallfahrt mit Kranken und Behinderten nach Altötting, welche immer am dritten Sonntag im Juli stattfindet.
An die 900 Pilger aus ganz Bayern, vom Malteser Orden, aus Österreich und der Schweiz waren dazu am 20. Juli in den Gnadenort gekommen. Eine Gruppe von 60 Wallfahrern aus Stadt und Landkreis Passau sowie den Landkreisen Freyung-Grafenau und Rottal-Inn hat die Diözese Passau vertreten.
Schon bei der Hinfahrt stimmten sich die Passau Malteser, die mit einem Reisebus sowie vier Kleinbussen unterwegs nach Altötting waren, im Rahmen einer Andacht auf den Tag ein. Vom Dultplatz ging es dann in einer Prozession, an der auch der Passauer Diözesanseelsorger Johannes B. Trum sowie Diözesangeschäftsführer Diakon Rainer F. Breinbauer teilnahmen, zur Basilika St. Anna, die auch heuer wieder voll besetzt war. Wallfahrtsleiter Franz-Josef Freiherr von der Heydte erklärte bei der Begrüßung: „Wir wollen bei dieser Wallfahrt ganz besonders das Gebet um Frieden in den Mittelpunkt stellen.“
Zelebrant und Prediger des feierlichen Pontifikalamts war heuer Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg aus München. Er betonte eingangs, dass er hoffe, dass dieser Gottesdienst ein Gottesdienst der Ermutigung werde. Im Evangelium ging es um die Schwestern Martha und Maria. Während Martha mit viel Mühe für Jesus sorgt, sitzt ihre Schwester Maria ihm zu Füßen und hört ihm zu. In seiner Predigt erklärte der Weihbischof dazu: „Wie sieht es in einer Leistungsgesellschaft wie der unsrigen da aus bei Menschen, die nicht mithalten können, z.B. bei Kranken und Menschen mit Handicap? Es könnte der Eindruck entstehen, dass andere sie als Last empfinden. Das ist ganz bestimmt nicht die Sichtweise Jesu im Evangelium. Die eine deckt auf und ist auf Hochtouren. Die andere sitzt zu Füßen Jesu und hört ihm zu. Oh Wunder, er findet das in Ordnung.“
„Er möchte deutlich machen: Es ist nicht das Einzige, wenn man immer nur auf Leistung getrimmt ist. Das Zuhören, das füreinander Zeit zu haben, ist mindestens genau so wichtig. Es ist gut, wenn sich gesunde Menschen Zeit nehmen für Menschen, die Hilfe brauchen. Davon haben beide Seiten etwas. In diesem Miteinander entsteht Heil für beide Seiten. Wenn wir Jesus anschauen, verschwimmen die Rollen. Wer Hilfe anbietet, der empfängt auch umgekehrt Hilfe.“
Nach der Kommunion sprach Antonio Graf Keglevich, Regionalleiter und Landesbeauftragter Bayern, das Malteser-Gebet. Dies geschah in der langjährigen Tradition der Malteser Wallfahrt nach Altötting zum ersten Mal überhaupt. Bevor er den Segen spendete, erklärte Rupert Graf zu Stolberg: „Die Malteser sind Hoffnungsträger im Ausland und auch hier bei uns. Ihr seid dank eures Engagements Hoffnungsträger, Pilger der Hoffnung. Dafür gebührt euch Dank.“ Sein Dank galt auch den anderen Wallfahrern „für euer Glaubenszeugnis, für eure große Treue und vor allem auch für euer Gebet.“
Am Nachmittag begrüßte der Weihbischof zusammen mit Stiftspropst und Wallfahrtsrektor Dr. Klaus Metzl die Gläubigen in der Stiftskirche zur Andacht. „Wir wollen die Andacht halten in besonderer Weise mit Blick auf Maria. Sie schaut auf uns nicht nur hier, sondern auch, wenn wir wieder nach Hause kommen“, so Graf zu Stolberg. „Heilung bedeutet mehr als Gesundheit. Heilung heißt, sich in Gott geborgen zu fühlen. Maria ist das Heil der Kranken. So können wir mit Maria zu Pilgern der Hoffnung werden.“ Auch er betonte noch einmal das besondere Wallfahrtsanliegen: den Frieden. Im Anschluss segnete der Weihbischof die Andachtsgegenstände, die die Wallfahrer mitgebracht hatten.
Vor dem Altar war eine Kopie der Altöttinger Madonna aufgestellt. Dies ist den Malteser Wallfahrern immer ganz besonders wichtig und ein großes Anliegen. Dr. Metzl betonte: „Es ist nicht irgendeine Kopie, sondern eine besondere, weil in sie ein Holzspan der echten Altöttinger Madonna eingearbeitet ist.“ Mit der Madonna segnete Wallfahrtsrektor Klaus Metzl die Pilger und mit der Bayernhymne endete die Andacht, nach der sich die Gläubigen als Pilger der Hoffnung gestärkt auf den Heimweg machten.
Text: Rosmarie Friedsam, Fotos: Roswitha Dorfner
„Schauen wir hoffnungsvoll in die Zukunft“
Unter dem Motto „Im Glauben verbunden“ hat am 26. und 27. Juli die 71. St. Anna-Wallfahrt stattgefunden. Rund 1000 oberschlesische Landsleute pilgerten zu ihrer „Ersatz“-Heimat in Altötting.
Über den Segen vom St. Annaberg, dem wichtigsten katholischen Wallfahrtsort Oberschlesiens, freute sich Norbert Gröner – der stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft Oberschlesien begrüßte am Sonntagvormittag die Besucher aus mehreren deutschen Bundesländern und darüber hinaus zur Festmesse in der St. Anna Basilika. Zuvor waren zahlreiche Trachten- und Fahnenabordnungen eingezogen. Bei der Festmesse erklang die Haydn-Messe an der Orgel – die Altöttinger Hofmusik und der Heimatchor Ostroppa/Gleiwitz aus Polen gestalteten außerdem den Gottesdienst musikalisch. Es konzelebrierten Pfarrer i.R. Joseph Scholz, München, und Pfarrer i.R. Franz Xaver Hecker, Altötting, assistiert von Diakon Nikolai Losev, Pfarrei Edith Stein, Nürnberg.
Bischofsvikar Prof. Dr. Peter Tarlinski aus Oppeln zelebrierte die Messe und rief in seiner Predigt zum Einsatz für den Frieden und zur Glaubenserneuerung auf: „Die Sorge um den Frieden muss bleiben“, betonte er und erklärte: Wichtig sei außerdem „Christus als den lebendigen Sohn Gottes neu zu entdecken“. Wie sehr die Sehnsucht nach Frieden sowie die Verbundenheit im Glauben die Identität der oberschlesischen Landsleute prägen, machte der Prediger einmal mehr deutlich. Er erinnerte an den „mörderischen Wahnsinn“ der NS-Diktatur und an den von den Nazis entfachten II. Weltkrieg; an Flucht, Vertreibung und Heimatlosigkeit nach dem Krieg. Ausdrücklich dankte er für 80 Jahre Frieden sowie für die Zusammenführung der Familien der oberschlesischen Heimatvertriebenen, die sich teils bis Anfang der 1990er-Jahre hingezogen habe. Die oberschlesischen Landsleute hätten nach dem Krieg „ihre Hoffnung in die Hände Gottes gelegt“ und diese Hoffnung habe sich erfüllt: „Friede, Fleiß, Einsatz und Integrationsarbeit – das alles hat gefruchtet“, stellte der Bischofsvikar fest. „Schauen wir hoffnungsvoll in die Zukunft“, appellierte er und rief außerdem dazu auf, den „Wurzeln unserer Herkunft treu“ zu bleiben. „Uns mitzuteilen, mitzuwirken, mit aufzubauen“ seien schlesische Tugenden, die auch in der Zukunft wichtig bleiben.
Bereits am Samstagnachmittag hatte vor der Basilika ein Standkonzert mit Oberschlesischer Blasmusik und dem Heimatchor Ostroppa/Gleiwitz stattgefunden. Abends zelebrierte Kapuzinerpater Bruder Marinus Parzinger einen Gottesdienst in der Basilika; an der Orgel erklang die Schubert-Messe; außerdem wirkte erneut der Heimatchor Ostroppa/Gleiwitz mit. Am Sonntagnachmittag fand in der Stiftspfarrkirche eine Andacht mit Eucharistischem Segen statt, die Pfarrer i.R. Joseph Scholz hielt. Bruder Marinus verabschiedete die Wallfahrer bei einer abschließenden Statio vor der Gnadenkapelle. Er freute sich über das bunte Bild der oberschlesischen Trachten- und Fahnenabordnungen und segnete vor dem Pilger-Schlusssegen die Andachtsgegenstände. Musikalisch gestalteten sowohl am Samstagnachmittag als auch am Sonntag eine Bläsergruppe unter Leitung von Rafael Winhold die St. Anna-Wallfahrt.
Text: Michael Glaß, Fotos: Roswitha Dorfner



