Es hat uns schier überwältigt, wie viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, uns eine Antwort auf unsere Jubiläums-Gewinnspiel-Frage geschickt haben. Besonders freut uns, dass Sie uns damit einen kleinen Einblick in Ihr Leben gewähren: Sie lassen uns daran teilhaben, was für Sie wirklich zählt, und indem wir darüber berichten, wird sichtbar, wie vielfältig und bunt die Leserfamilie des Bistumsblattes immer war und ist. Auch für die Glückwünsche zum 90. Geburtstag bedankt sich das ganze Team herzlich, für die vielen Ermutigungen – „weiter so“, „keine Woche ohne Bistumsblatt“, „eure Texte sind eine Bereicherung“ – aber auch für die Anregungen, Wünsche, Verbesserungsvorschläge. Gut leben heißt für mich … Natürlich hat jeder seine individuelle Antwort auf diese Frage, aber vier Aspekte wurden besonders häufig genannt und sollen, da aus Platzgründen nicht alle Antworten veröffentlicht werden können, auch hier schon einmal erwähnt sein: Ein harmonisches Familienleben, ein friedliches Miteinander im Kleinen und im Großen, Gesundheit und ein Sich-aufgehoben-fühlen im Glauben – das sind die Dinge, die für die meisten höchste Priorität haben. Die Glücklichen, die sich über einen Preis aus unserem Gewinnspiel freuen dürfen, werden persönlich verständigt.
„… ich pflege am Morgen den Gedanken der ZUFRIEDENHEIT und am Abend vorm Schlafen den Gedanken der DANKBARKEIT.”
„… mit der Familie eins zu sein!”
„… andere mit dem Herzen zu sehen und Jesus im Herzen zu haben.”
„… morgens gesund aufzuwachen, jeden Menschen so zu akzeptieren wie er ist – auch die größten Feinde – und dankbar zu sein, dann sieht die Welt gleich anders aus.”
„… jeden Tag bewusst und dankbar zu leben im Vertrauen auf die allumfängliche, barmherzige LIEBE meines Schöpfers, gleichgültig, was der Tag an Schönem oder Schwerem mir entgegenbringt.”
„… frei atmen zu können, um Gottes Schöpfung aufzunehmen.”
Foto: Simona Kehl
„… Frieden, Hoffnung, Liebe und Vertrauen auf der ganzen Welt.”
„… andere glücklich zu machen.”
„… der Sinn des LEBENS ist es doch, dem LEBEN einen SINN zu geben!“”
„… ohne Angst auf morgen leben zu können.”
„… die schöne Ehe mit meinem Mann.”
„… einen Menschen zu haben, bei dem ich mich ausruhen kann.”
Foto: Simona Kehl
„… ich bin dankbar für ALLES und bin gesegnet auf allen meinen Wegen.”
„… fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.”
„… wenn ich mit meiner Frau und den drei Kindern gemeinsam bei einer Mahlzeit am Esstisch sitze und alle fröhlich sind und lachen – und niemand von uns noch irgendetwas erledigen oder noch zu einem vermeintlich „wichtigen“ Termin muss. Einfach nur Beisammensein.”
„… die Summe vieler kleiner Dinge (es muss nicht alles gleichzeitig sein): a Busserl von meinem Mann am Morgen, der frühe Vogel, der um halb vier Uhr morgens schon zwitschert, die Sonne, die wärmt, der Regen für die Natur, die netten Nachbarn, die freundlich grüßen und einem kleinen Ratsch nicht abgeneigt sind, die Schwiegertochter, die ein Stück Kuchen bringt, die Enkel, die schon von weitem schreien: „Oma!“, die intakte Familie, die schöne Natur, ein Dach überm Kopf, im Winter eine warme Stube, gute Literatur für die Stunden zwischendurch, leben in Frieden und Freiheit!”
„… nicht nur an mich selbst zu denken, sondern ein Segen für andere zu sein.”
Foto: Wolfgang Terhörst
„… manchmal etwas zu riskieren!”
„… nicht den großen Momenten hinterherzujagen, sondern den leisen Zauber des Alltags zu entdecken und dem Unsichtbaren im Sichtbaren Raum zu geben.”
„… einfach zufrieden sein.”
„… gesund zu sein, Frieden in der Familie und in der Welt und ein bisschen Glück gehört auch dazu.”
Foto: red
Martina Hartl aus Saldenburg hat uns einen sehr kreativen Beitrag zukommen lassen und ihre Enkelin Lea hat noch ein schönes Bild gemalt. Beides wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Liebes Bistumsblatt-Team!
Eigentlich dachte ich, als ich die Frage zum Gewinnspiel las, was für eine einfache Frage. Gleich legte ich los, was alles für mich zu einem guten Leben gehört.
Wenn man genau hinschaut, sollte ein Kreuz entstanden sein. Denn nach der langen Aufzählung kam für mich die Frage auf: Und was ist, wenn das alles wegfällt? Ist es dann kein gutes Leben mehr? Was bleibt: Jesus und der Glaube an Gott. Nur mit ihm kann für mich gutes Leben gelingen, abgesehen von den äußeren Umständen.
Das Leben ist an sich gut. Und Leben schenkt Gott.
Foto: red
Danke für die geistreiche Frage und danke an euch als Bistumsblatt-Team für die Mühe und Arbeit, die ihr in jede Ausgabe der Zeitung steckt. Das Bistumsblatt begleitet mich schon seit meiner Kindheit und ich möchte es nicht missen. Auch bei euch in den Beiträgen spürt man die tiefe Verbundenheit mit unserem Glauben. Für die Zukunft alles Gute und ein „gutes Leben“.


