Glaube und Gemeinschaft

Glaube, Hoffnung, Liebe

Redaktion am 06.10.2025

Festmesse mit Weihbischof Florian Wörner. Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Gebets- und Studientag zu Therese von Lisieux. Festmesse mit Weihbischof Florian Wörner.

Gebets- und Studientag stellt Therese von Lisieux 100 Jahre nach ihrer Heiligsprechung als „Pilgerin der Hoffnung“ vor.

100 Jah­re nach ihrer Hei­lig­spre­chung stand The­re­se von Lisieux im Mit­tel­punkt eines Gebets- und Stu­di­en­ta­ges in Alt­öt­ting. Etwa 80 Teil­neh­mer hat­ten sich dazu am Sams­tag, 4. Okto­ber, auf Ein­la­dung des Augs­bur­ger The­re­si­en­wer­kes im Kon­gre­ga­ti­ons­saal ein­ge­fun­den. Pas­send zum Hei­li­gen Jahr 2025 ging es um das The­ma Hoff­nung in Leben, Werk und Wir­ken der The­re­sia vom Kin­de Jesus und vom hei­li­gen Ant­litz (so ihr Ordensname).

Prof. Manuel Schlögl spricht über die Hl. Therese von Lisieux als „Lehrmeisterin christlicher Hoffnung“

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Nach der Eröff­nung mit einem Impuls durch den Lei­ter des The­re­si­en­werks e.V., Pater Georg Gan­tio­ler FSO, glie­der­te sich der Stu­di­en­tag in zwei Vor­trä­ge und die abschlie­ßen­de Fest­mes­se mit dem Augs­bur­ger Weih­bi­schof Flo­ri­an Wör­ner, ergänzt um Gebets­zei­ten und geist­li­che Lie­der, vor­ge­tra­gen von vier Auer­ba­cher Schwestern.

Was lehrt uns The­re­se? Ihre eigent­li­che Leh­re ist die Hoff­nung für alle Men­schen, dass Got­tes Lie­be alle Men­schen an sich zie­hen und ret­ten will. The­re­se kann uns leh­ren, dass wir unse­re Hoff­nung auf Gott set­zen dür­fen und dass wir dar­in ein Ver­trau­en fin­den, was uns die­se Welt nicht geben kann. Die Hoff­nung hängt ja im Christ­li­chen immer mit dem Glau­ben und der Lie­be zusam­men. Und die Hoff­nung, die wir Chris­ten haben, die müs­sen wir auch mit ande­ren Men­schen tei­len. Die Hoff­nung wächst mit den unter­schied­li­chen Lebens­er­fah­run­gen. Und die soll unter­schied­li­chen Men­schen in ihrem Leben immer wie­der bezeugt wer­den. The­re­ses Hoff­nung grün­det tief. Um jeden Tag eine gute Tat zu tun, muss man ja noch nicht Christ sein. Es geht dar­um, mit Gott zu leben und mich von ihm füh­ren zu las­sen. Dann wer­de ich viel­leicht neue Wege fin­den, um die­se Hoff­nung mit Men­schen zu tei­len. Aber jeden Tag etwas Gutes zu tun, wäre schon ein­mal ein Anfang.”

Prof. Manuel Schlögl, Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenischen Dialog, KHKT Köln

Die Hoff­nung grün­det sich auf den Glau­ben und wird von der Lie­be genährt“ zitier­te Prof. Manu­el Schlögl ein­gangs sei­nes Vor­trags am Vor­mit­tag aus der Ver­kün­di­gungs­bul­le von Papst Fran­zis­kus zum Hei­li­gen Jahr 2025 und stell­te dann die hl. The­re­se von Lisieux als Lehr­meis­te­rin christ­li­cher Hof­fung“ vor (sie­he auch rech­te Spal­te). Den Nach­mit­tag eröff­ne­te Dr. Anja Klos-Hoff­mann mit einer Betrach­tung zu einem bis­lang wenig beach­te­ten Aspekt: der Erzie­h­ung­leh­re The­re­ses und wie die­se mit ihrem klei­nen Weg“ zur Hei­lig­keit zusammenhängt.

Gebets- und Studientag – Impressionen

Einführung von P. Georg Gantioler.
Vortag von Prof. Manuel Schlögl.
Im Gebet.
Der Chor der Auerbacher Schwestern.
Blick in den Kongregationssaal.
Weihbischof Florian Wörner bei seiner Predigt.

Beim abschlie­ßen­den Pon­ti­fi­kal­got­tes­dienst in der St. Mag­da­lena­kir­che freu­te sich der Augs­bur­ger Weih­bi­schof Flo­ri­an Wör­ner, dass der Stu­di­en­tag des The­re­si­en­werks am Fest­tag des hl. Franz von Assi­si statt­fin­de, was die Glau­bens­ein­heit der bei­den Hei­li­gen sym­bo­li­sie­re: in radi­ka­ler Jesus­nach­fol­ge, in Ein­fach­heit und Demut zu leben. Dem nach­zu­ei­fern sei auch in heu­ti­ger Zeit ein Bei­trag zu Frie­den und Ver­söh­nung. Am Ende des Got­tes­diens­tes wur­de P. Georg Gan­tio­ler FSO nach sechs­jäh­ri­gem, segens­rei­chen Wir­ken als Vor­sit­zen­der des The­re­si­en­werks von Weih­bi­schof Flo­ri­an Wör­ner ver­ab­schie­det. Ihm folgt sei­ne bis­he­ri­ge bis­he­ri­ge Stell­ver­tre­te­rin Mar­ga­re­te Gran­ger nach.

Wolfgang
Terhörst

Redaktionsleiter

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