Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Die dreitägige Ferdinand-Ulrich-Tagung mit dem Titel „Geschenktes Dasein“ in Passau vom 12. bis 14. September ist mit dem Auftaktvortrag von Bischof Stefan Oster gestartet. Er sprach über „Freiheit und Freigabe – Ferdinand Ulrich als Lehrer der Gabe und als Lehrer, der lebt, was er lehrt.“
Wie groß die Resonanz auf die erste Ferdinand-Ulrich-Tagung in Passau ist, hat sich beim Auftakt am 12. September gezeigt. Zahlreiche Priester und Theologen, Wissenschaftler und Fachleute aus Theologie, Philosophie, Dogmatik, Anthropologie, Metaphysik usw. waren von teils weit her angereist, um sich über den 2020 verstorbenen, großen Regensburger Philosophen Ferdinand Ulrich auszutauschen, in den Fachvorträgen mehr über ihn zu erfahren und sich miteinander zu vernetzen. Aber nicht nur Experten zeigen großes Interesse an dieser Tagung, auch zahlreiche weitere Ulrich-Interessierte sind zu Spectrum Kirche Passau gekommen. So herrschte bereits bei der Anreise am Nachmittag reger Betrieb mit herzlichen Begegnungen bzw. Wiedersehen und Kennenlernen. Als internationale Gäste konnten Dr. habil. Martin Bieler aus der Schweiz, Dr. Marine de la Tour aus Frankreich und Prof. Dr. David C. Schindler aus den USA begrüßt werden, die bei der Tagung referieren werden. Aus dem Nachbarbistum Regensburg, wo Ulrich lehrte und lebte, war Bischof Rudolf Voderholzer gekommen. „Ich freue mich sehr, dass von weit her viele Menschen gekommen sind, um sich mit dem Denken und Leben von Ferdinand Ulrich auseinanderzusetzen. Es ist für mich selbst überraschend, dass das Interesse so groß ist“, freute sich Bischof Stefan Oster.



