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Das neue Caritas-Seniorenheim Passau soll 2027 fertig sein. Inzwischen hat der Bau sichtbar seine Form angenommen. Am 8. Mai ist Richtfest gefeiert worden.
Beim Richtfest betonte die Caritasvorständin Andrea Anderlik: „Dieses Haus wird ein Ort, an dem Menschen alt werden dürfen mit Würde. Wo Pflege nicht nur professionell, sondern liebevoll ist“. Nicht zufällig trage die Caritas-Einrichtung den Namen Mariahilf. Andrea Anderlik: Maria stehe „als Fürsprecherin, als Helferin in allen Lebenslagen, als Begleiterin in Momenten der Sorge“ über dem Haus, „als Zeichen der Hoffnung und Nähe“.
In den vergangenen Monaten wurde Stein für Stein gesetzt – nun trägt der Bau sichtbar seine Form. Für die Caritas ist das neue Mariahilf nicht nur ein bauliches, sondern auch ein ideelles Fundament: „Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen hier Heimat und Angenommen-Sein erfahren, einen guten und geschützten Raum zum Leben im Alter“, so Anderlik. Das Haus werde mehr sein „als nur vier Wände mit Dach“. Die Caritaschefin sprach von einem „Ort der Wärme, der Geborgenheit und der Gemeinschaft“. Hier solle der christliche Geist der Nächstenliebe täglich gelebt werden. Das neue Caritas-Seniorenheim unter der Leitung von Tarek Kremm entsteht in moderner Wohngruppenstruktur mit Platz für 90 Senior:innen; offene Küchen, großzügige Aufenthaltsbereiche und Balkone schaffen eine wohnliche Atmosphäre, die den aktuellen Standards in Pflege und Betreuung entspricht.
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Mit dem Richtfest ist ein weiterer Meilenstein erreicht – getragen von großem Engagement, Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Ziel, einen Ort der Zukunft und Geborgenheit zu schaffen.
Passaus Bürgermeister Armin Dickl betonte: „Ohne dem großem Engagement der Caritas und des damaligen Landtagsabgeordneten Dr. Gerhard Waschler gäbe es diesen wunderbaren Ort für pflegebedürftige Menschen nicht mehr.“ Das Landesamt für Pflege unterstützt das Projekt durch Gelder des Förderprogramms PflegesoNah für eine flächendeckende, bedarfsgerechte pflegerische Versorgungsstruktur. Die geschätzten Baukosten betragen 22 Millionen Euro.
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