„Es ist einer der besten Märkte“, resümierte Martin Schechtl, Mitarbeiter der Klostergärtnerei Gars/Inn während einer kurzen „Verschnaufpause“. Zum 15. Mal waren er und seine Kollegen/innen dabei und stellten eine enorme Nachfrage an vorwiegend Kräuter- und Zierpflanzen fest. Dass bereits am Eröffnungstag, am Freitag, 22. August, so viele Klostermarktbesucher den Kapellplatz bevölkerten, war auch dem idealen, trockenen Wetter bei angenehmen Temperaturen geschuldet, wie sowohl Schechtl als auch Christian Wieser, Organisator und Referent für den Altöttinger Wirtschaftsverband, vermuteten.
Altöttinger Klostermarkt – Impressionen
Der Klostermarkt am Kapellplatz im Herzen Bayerns hat sich als eine wunderbare Veranstaltung etabliert – darin waren sich Bürgermeister Stephan Antwerpen sowie Christine Burghart, Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbands, und Christian Wieser bei der offiziellen Eröffnung am Freitagnachmittag einig. Die Musikkapelle Altötting und der Auftritt der Trachtenjugend gehörten ebenso zum Programm wie das Anzapfen des ersten Bierfasses am Stand der Brauerei Weltenburg. Dass es dabei zu „technischen Problemen“ und einer kurzweiligen Ausschank-Verzögerung kam, störte keinen. Wolfgang Böhm stand dabei Christian Wieser tatkräftig zur Seite – und das gekühlte Bier schmeckte nicht nur hier, sondern auch bei Braumeisterin Schwester Doris am Stand der Mallersdorfer Schwestern.
Das Angebot der vielfältigen klösterlichen Ware stieß erneut auf sehr positive Resonanz; die vielen Tausend Besucher an den drei Tagen bis Sonntagabend seien alle auf ihre Kosten gekommen, wie es Schwester Magdalena von den Benediktinerinnen des Klosters Neustift formulierte. Gemeinsam mit Schwester Klara bot sie Töpfer- und Keramikarbeiten an. „Am meisten freut mich beim Altöttinger Klostermarkt, dass man so viele nette Bekannte trifft und dabei aufbauende und bereichernde Gespräche führen kann“, sagte Schwester Magdalena auch. Das unterscheide eben einen Klostermarkt von herkömmlichen Märkten: Hier stehe nicht der Kommerz, sondern die mitmenschliche Begegnung im Vordergrund.
Text und Fotos: Roswitha Dorfner


