Die bunt gemischte Reisegruppe war von 17. bis 24. August bei der ökumenischen Brüdergemeinschaft im französischen Burgund zu Gast – gemeinsam mit rund 1600 jungen Menschen aus aller Welt, darunter auch 50 Jugendliche aus der Ukraine, die mit ihrem orthodoxen Bischof angereist waren. Das Leben in Taizé ist geprägt von drei täglichen Gebeten und einem einfachen, solidarischen Miteinander. Besonders eindrucksvoll waren für viele die typischen, meditativen Gesänge und die Zeiten der Stille. Bei Bibeleinführungen kamen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch über Glaubens- und Lebensfragen – in diesem Jahr rund um das Thema „Hoffen über alle Hoffnung hinaus“. Die Teilnehmer nutzten daneben auch die Möglichkeit, sich intensiv mit der eigenen Zukunft im Rahmen eines von Martin Clemens angebotenen Berufungscoachings auseinanderzusetzen. Und alle packten auch bei ganz praktischen Aufgaben, wie Abspülen, Putzen oder bei der Essensausgabe, mit an, um das gemeinsame Leben zu ermöglichen.
Gleichzeitig blieb aber noch genug Zeit für internationalen Austausch, kreative Workshops und neue Freundschaften. Ein Höhepunkt war die Open-Stage-Talentshow, bei der junge Menschen aus aller Welt ihre musikalischen und künstlerischen Fähigkeiten präsentierten. Spannend war auch das Gespräch mit Frère Andreas, der von seinem Leben in der Gemeinschaft erzählte und sich den Fragen der Gruppe stellte.
Nach dem stimmungsvollen Abendgebet im Kerzenlicht brachen die Jugendlichen, die von Martin Clemens (Referent für Berufungspastoral), Dekan Marco Stangl (Regen) und Jugendreferentin Konstanze Götz (Jugendbüro Passau) begleitet wurden, wieder nach Hause auf. Voller Eindrücke und gestärkt durch die spirituellen Impulse und das intensive Gemeinschaftserlebnis kehrten sie so mit dem Geist von Taizé im Herzen zurück in den Alltag.
Text: red



