Bistum

Eine „echte Institution“

Redaktion am 19.02.2024

Info Icon Foto: Archiv KDFB
Rückblick: Im vergangenen Jahr wurde bei der „Solibrot“-Aktion in der Diözese Passau ein Spitzenergebnis von 12.500 Euro erzielt – sehr zur Freude der Vorstandschaft.

Mit Beginn der Fastenzeit ist die „Solibrot“-Aktion des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in Kooperation mit dem katholischen Hilfswerk Misereor gestartet. Im Bistum Passau sind fast 20 Zweigvereine und rund 25 lokale Bäckereien dabei.

Am Früh­stücks­tisch, als Pau­sen­brot, bei der Brot­zeit, beim Abend­brot: Brot beglei­tet uns durch den Tag. Wer sich in der Fas­ten­zeit für ein Soli­brot“ ent­schei­det, tut damit sogar etwas Gutes. Die bun­des­wei­te Soli­brot-Akti­on‘ besteht seit über zehn Jah­ren und ist inzwi­schen eine ech­te Insti­tu­ti­on auch bei uns in der Diö­ze­se Pas­sau“, sagt KDFB-Diö­ze­san­vor­sit­zen­de Clau­dia Sei­bold. Sie erklärt das Akti­ons­prin­zip: In der Fas­ten­zeit wird Brot mit einem Soli­da­ri­täts­zu­schlag von 50 Cent ver­kauft. Am Ende erge­ben vie­le klei­ne Brot­spen­den all­jähr­lich eine gro­ße Spen­den­sum­me.“ Zusätz­lich wird mit Spen­den­bo­xen Geld gesammelt.

Zen­tra­ler Bestand­teil der Akti­on sind die regio­na­len Bäcke­rei­en, die sich – in der Regel moti­viert durch den ört­li­chen Zweig­ver­ein – betei­li­gen. Vie­le bie­ten sogar ein spe­zi­el­les Brot als Soli­brot‘ an, das es sonst nicht im Sor­ti­ment gibt“, weiß Clau­dia Sei­bold. In die­sem Jahr machen knapp 20 Zweig­ver­ei­ne und rund 25 Bäcke­rei­en bei der Solibrot“-Aktion mit. 

Unter­stützt wer­den zwei Pro­jek­te. Wie in den Vor­jah­ren wird die ers­te Hälf­te der Gesamt­sum­me aus der Diö­ze­se Pas­sau in ein Mise­re­or-Pro­jekt flie­ßen, das sich gegen den grau­sa­men Brauch der Geni­tal­ver­stüm­me­lung von Mäd­chen und jun­gen Frau­en in Mali einsetzt. 

Der zwei­te Teil der Spen­den geht an das Pro­jekt Hil­fe für Wit­wen und ihre Kin­der in Indi­en“. Im Fokus des Pro­jekts steht unter ande­rem, den Frau­en Per­spek­ti­ven für Ein­kom­mens­mög­lich­kei­ten auf­zu­zei­gen, damit sie und ihre Kin­der eine weni­ger belas­te­te Zukunft haben können.

Text: mm

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