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Die Toskana näher kennen gelernt

Redaktion am 25.11.2021

Blick Toskana Redaktion

Die Herbst-Leserreise des Bistumsblattes führte heuer Anfang November für vier Tage in die Toskana. Schon bei der Hinfahrt gab es die erste Überraschung: in den Landkreisen Traunstein und Rosenheim empfingen die ca. 30-köpfige Reisegruppe schneeweiße Landschaften, die ihren Höhepunkt am Brenner und den folgenden Strecken über die Alpen fanden.

Ziel­punkt der Rei­se war das Hotel Puc­ci­ni” in Mon­te­ca­ti­ni Ter­me. Die­ser Ort in der Tos­ca­na ist zusam­men mit dem unter­frän­ki­schen Bad Kis­sin­gen sowie dem böh­mi­schen Karls­bad Welt­kul­tur­er­be. Unter der Füh­rung der per­fekt deutsch­spra­chi­gen und orts­kun­di­gen Nada galt der ers­te Besuchs­tag zunächst dem Wein- und Oli­ven­hof Fat­to­ria Giot­to” in der Com­u­nio Mon­te­car­lo, Stadt­ge­biet Luc­cia­ni. Dort konn­ten wir uns selbst von der anstren­gen­den Oli­ven­ern­te über­zeu­gen. Das ker­ni­ge Mit­tag­essen im uri­gen Wein­kel­ler ent­schä­dig­te die Anstrengungen.

Bei der Wei­ter­fahrt nach Pie­tra­san­ta wur­den wir auf die her­ben Frost­schä­den in den 80er Jah­ren bei den Oli­ven­hai­nen hin­ge­wie­sen. Nach einer Fahrt ent­lang des Mit­tel­mee­res über Viar­eg­gio besuch­ten wir den Dom San Mar­ti­no und das Museo dei Bozet­ti in Pie­tra­san­ta. Auch der 2. Besuchs­tag galt klei­nen und mitt­le­ren Fami­li­en­un­ter­neh­men. Seit 90 Jah­ren betreibt die Fami­lie Mar­tel­li in Lari Pasta­her­stel­lung nach alter Über­lie­fe­rung. Unse­re Rei­se­grup­pe ver­sorg­te sich aus­gie­big mit Mac­che­ro­ni, Spa­ghet­ti, Fusi­li und Penne.

Anschlie­ßend stand eine Likör­ver­kos­tung in einer benach­bar­ten Destil­le­rie auf dem Pro­gramm. Deren Spe­zia­li­tät ist ein Kirsch­li­kör nach altem Rezept. Höhe­punkt der Leser­rei­se war dann der Besuch in Pisa. Die Piaz­za Mira­co­li (Platz der Wun­der) ent­stand wäh­rend der Fran­ken­herr­schaft mit rie­si­gem Bab­tis­te­ri­um (Tauf­kir­che), der wun­der­ba­ren Kathe­dra­le und natür­lich dem welt­be­rühm­ten Schie­fen Turm.

Herz­lich fiel der Abschied von der Frem­den­füh­re­rin Nada aus. Am Abend konn­ten wir noch am Got­tes­dienst in der Basi­li­ka Maria Him­mel­fahrt im Zen­trum von Mon­te­ca­ti­ni Ter­me teil­neh­men. Die Teil­neh­mer der Leser­rei­se bedank­ten sich schließ­lich auf der lan­gen Heim­fahrt herz­lich beim Fah­rer Herr Sex­lin­ger und der Bis­tums­blatt­be­glei­te­rin Frau Ganczer.

Text: JR

Dankensbrief

Aus Nord und Süd, aus Ost und Wes­ten kamen zusam­men nur die bes­ten.
Aus der gan­zen Diö­ze­se ihr Ziel Tos­ka­na, wie ich lese.
Wun­der­ba­re Sta­tio­nen alles Orte, die sich lohnen,

Zu len­ken einen gro­ßen Bus, ist etwas, das man kön­nen muss.
Mit Rou­ti­ne und Geschick hat der Ger­hard das im Blick.
Doch was man hört durchs Mikro­phon mit ruhi­gem Repor­ter-Ton
ist hohe Bil­dung, wie ich mei­ne da bin ich sicher nicht alleine.

Ob Län­der, Flüs­se, Ber­ge, Städ­te von Men­schen böse und auch net­te.
Er ist an wah­res Lexi­kon. So man­cher träumt ein­mal davon.
All das ganz neben­bei am Steu­er ich fin­de — das ist ungeheuer.

Die Rei­se mit dem Bis­tums­blatt ist etwas, das nicht jeder hat.
Das Blatt ist Nah­rung für die See­le. Wes­halb ich es ganz heiß empfehle.

Die tie­fe Stim­me aus dem hohen Nor­den ist erst in Pas­sau was gewor­den.
Mit Manage­ment und Leser­rei­sen kann ihr Kön­nen sie bewei­sen.
Im Bus meis­tens im Hin­ter­grund doch immer da, wenns läuft nicht rund.

Wenn jemand fällt von sei­nem Stuh­le wegen einer Boden­kuh­le.
Steht sie den Armen fest zur Sei­te tut ihn und sei­ne Frau beglei­ten.
Bis geklärt das Ding als gan­zer. Ja. So ist sie. Ani­ta Ganczer.

Und dar­um sag ich frei und frank
Euch gebührt ein rie­sen DANK.