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Bistum

Gott und den Menschen nahe

Anita Ganczer am 14.07.2020

Primiz Florian Schwarz PA Fürstenzell 28 06 2020 3 info-icon-20px Berhard Brunner
An die Fahnen von drei Vereinsabordnungen – im Bild vorn die Feuerwehr Fürstenzell – heftete Neupriester Florian Schwarz auf der Altar-Empore die von ihm gesegneten Primiz-Bänder.

Die Neupriester Florian Schwarz und Matthias Zellner feierten in den Heimatpfarreien Fürstenzell und Iggensbach ihre festliche Primiz. Trotz der durch die Corona-Pandemie verursachten Einschränkungen war es ein Tag, der die Herzen der Menschen bewegte.

FÜRS­TEN­ZELL. Beher­zigt haben vie­le Pfarr­bür­ger trotz der Coro­na-Ein­schrän­kun­gen die über­lie­fer­te Weis­heit, dass man sich die Soh­len von einem Paar Schu­hen durch­lau­fen sol­le, so wert­voll sei ein vom Neu­pries­ter gespen­de­ter Pri­miz­se­gen. Das Rat­haus fest­lich beflaggt, ein mit grü­nen Gir­lan­den geschmück­tes Tor mit dem Pri­miz-Spruch Die Got­tes­furcht ist Anbe­ginn der Weis­heit“ vor dem Dom des Rot­tals – so glanz­voll war der Emp­fang für Flo­ri­an Schwarz in Fürs­ten­zell.

Flo­ri­an Schwarz
Pri­miz-Spruch Die Got­tes­furcht ist Anbe­ginn der Weis­heit“ (Psalm 111,10) stell­te der eme­ri­tier­te Theo­lo­gie-Pro­fes­sor Dr. Schwankl in den Mit­tel­punkt sei­ner Pre­digt wäh­rend des ers­ten Got­tes­diens­tes des Fürs­ten­zel­ler Neu­pries­ters am Sonn­tag. Got­tes­furcht ist nach den Wor­ten des Theo­lo­gen auch für ihn zunächst ein sper­ri­ges Wort, das leicht miss­braucht wer­den kön­ne und daher in sei­nem Kol­le­gen­kreis heut­zu­ta­ge viel­fach ein Tabu sei. Doch Got­tes­furcht mache die Men­schen eben nicht klein und duck­mäu­se­risch, son­dern mutig, frei, wider­stands­fä­hig gegen unge­rech­te Gewalt.

Text und Foto: Bern­hard Brunner

Primizankunft info-icon-20px Reinhold Baier
Ankunft des Primizianten Matthias Zellner (Mitte) im Marienwallfahrtsort Handlab. Ministranten und der Katholische Frauenbund von Iggensbach standen Spalier.

IGGENS­BACH. Wenn aus einer Pfar­rei seit 1965 der vier­te Neu­pries­ter her­vor­geht, so ist das ein gro­ßer Freu­den­tag für die gan­ze Pfar­rei“, sag­te Hei­mat­pfar­rer Anton Pius Vollath über Mat­thi­as Zell­ner. Die Beru­fung zum Pries­ter sei nichts All­täg­li­ches, son­dern zual­ler­erst ein Got­tes­ge­schenk“, so Anton Pius Vollath. Der Pfar­rer des (noch bestehen­den) Pfarr­ver­ban­des Iggens­bach-Schwa­nen­kir­chen-Schöll­nstein zeig­te sich beein­druckt vom Dran­blei­ben“ des Mat­thi­as Zell­ner, der nach sei­ner abge­schlos­se­nen Leh­re im elter­li­chen Betrieb ins Spät­be­ru­fe­nen-Semi­nar nach Waldram (Ober­bay­ern) wech­sel­te, das Abitur nach­hol­te und anschlie­ßend in Regens­burg Theo­lo­gie zu stu­dier­te. Mögest Du Jesus auf der Spur vie­len Men­schen zu einem Segen wer­den auf ihrem Pil­ger­weg durch die Zeit und sie auf ihrer Sinn­su­che ermu­ti­gen“, beglück­wünsch­te Anton Pius Vollath den Pri­mi­zi­an­ten.

PGR-Vor­sit­zen­de Her­mi­ne Kram­hel­ler
und Kir­chen­pfle­ger Josef Wim­mer über­reich­ten als Geschenk der Pfar­rei ein wun­der­schö­nes Mess­ge­wand.

Text und Foto: Rein­hold Baier

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