Wallfahrt

Mosaike aus der Wallfahrt

Michael Glaß am 09.07.2024

Bild 4 2 Sternwallfahrt der 4 Grundschulklassen 5 07 2024 Foto: Roswitha Dorfner
Schüler bei der Sternwallfahrt der vierten Grundschulklassen aus dem Dekanat Altötting-Burghausen.

Die heißen Sommermonate verbringen die meisten gerne im Freibad oder am Badesee. Ein guter Plan! Für ein, zwei Tage aber ist vielleicht auch Zeit für eine Wallfahrt nach Altötting ... Auch heuer kamen mehrere Gruppen auch im Juli – eine Auswahl:

Lebendige Begegnung

Bis auf den letz­ten Platz gefüllt war die Alt­öt­tin­ger Stift­s­pfarr­kir­che St. Phil­ip­pus und Jako­bus beim abend­li­chen Got­tes­dienst am 2. Juli; vie­le Fah­nen­ab­ord­nun­gen säum­ten den Altar­be­reich. Für die musi­ka­li­sche Got­tes­dienst­ge­stal­tung durch den Alt­öt­tin­ger Frau­en­bund­chor unter Lei­tung von Saki Tsu­ji, an der Orgel Wal­ter Glatz, war zudem bes­tens gesorgt. Dazu gab es einen beson­de­ren Anlass: Der Katho­li­sche Deut­sche Frau­en­bund (KDFB) der Diö­ze­se Pas­sau hat­te nach Coro­na-beding­ter Aus­zeit am Fest Mariä Heim­su­chung zur Wall­fahrt nach Alt­öt­ting ein­ge­la­den; Lasst uns zieh’n zu den Quel­len des Lebens“ lau­te­te das Mot­to. Und nicht nur der Haupt­ze­le­brant und Pre­di­ger Stadt­pfar­rer Prä­lat Klaus Metzl, auch die Vor­stand­schaft mit u.a. Mari­an­ne Speck­ba­cher als stell­ver­tre­ten­de Diö­ze­san­vor­sit­zen­de und Frau­en­bund-Vor­sit­zen­de aus der Pfar­rei Mariä Heimsuchung/​Unterholzhausen zeig­ten sich über die zahl­rei­che Betei­li­gung begeistert.

Die geist­li­che Bei­rä­tin des KDFB, Wal­bur­ga Wes­ten­ber­ger, die sich für die anspre­chen­de Aus­wahl an Tex­ten und Lie­dern des aus­ge­leg­ten Falt­blatts ver­ant­wort­lich zeich­ne­te, frag­te zu Beginn: Was bewegt Frau­en zu die­ser Wall­fahrt?“ – Zunächst wohl das inne­re Bedürf­nis, per­sön­li­che Anlie­gen zur Mut­ter­got­tes nach Alt­öt­ting zu tra­gen. Das Fest­ge­heim­nis von Mariä Heim­su­chung ist die Begeg­nung von Maria und Eli­sa­beth: bei­de schwan­ger, bei­de über gegen­sei­ti­ge Hil­fe dank­bar“, stell­te sie fest. Der Segens-Aus­spruch der älte­ren Eli­sa­beth an die jun­ge Maria lau­tet: Du bist gebe­ne­deit unter den Frau­en und gebe­ne­deit ist die Frucht dei­nes Lei­bes.“ Dar­aus könn­ten wir, so Wal­bur­ga Wes­ten­ber­ger, ablei­ten, dass wir alle geseg­net sind, egal, wel­che Situa­ti­on wir durch­le­ben oder durch­lei­den. Die Hilfs­be­reit­schaft und der Bei­stand Mari­as für die älte­re Eli­sa­beth bezeu­ge Frau­en­so­li­da­ri­tät, Unter­stüt­zung, Lebens­quel­le – all das was wir tag­täg­lich erle­ben dürften“.

Dem konn­te sich Stadt­pfar­rer Metzl nur anschlie­ßen: Gera­de die Coro­na-Pan­de­mie mit ihren Fol­gen und Lang­zeit­schä­den mache deut­lich, wie wich­tig Kon­takt ist und wie nega­tiv sich Iso­la­ti­on, gera­de bei jun­gen Men­schen, aus­wir­ke, stell­te er fest und zitier­te den jüdi­schen Reli­gi­ons­phi­lo­so­phen Mar­tin Buber: Alles wirk­li­che Leben ist Begeg­nung. Denn nur am Du‘ des ande­ren wird das eige­ne Ich‘ ent­deckt und zu einer eigen­stän­di­gen Per­sön­lich­keit ent­wi­ckelt …“ Das Lukas-Evan­ge­li­um vom 2. Juli bezeich­ne­te Metzl als gelun­ge­ne und erfüll­te Begeg­nung zwei­er Frau­en, die mit der Hoff­nung Isra­els schwan­ger gehen“. Ech­te Begeg­nung sei kei­ne Fra­ge von Orga­ni­sa­ti­on oder Struk­tur, son­dern blei­be immer Geschenk der frei­en Gna­de Got­tes und gesche­he in der Gegen­wart des Hei­li­gen Geis­tes. Wei­ter beton­te Alt­öt­tings Stadt­pfar­rer: Um in das Leben in sei­ner gan­zen Fül­le (Joh 10,10) hin­ein­rei­fen zu kön­nen, brau­chen wir dar­über hin­aus vor allem die Begeg­nung mit dem leben­di­gen Gott.“ Ech­ter christ­li­cher Glau­be ver­wirk­li­che sich nur in der Gemein­schaft der Gläu­bi­gen, der Kir­che, die wie­der­um aus der Fei­er der hei­li­gen Mes­se erbaut wer­de. Und letzt­end­lich: Die Begeg­nung zwi­schen Maria und Eli­sa­beth, eine Begeg­nung von Herz zu Herz sei des­halb gelun­gen, weil bei­de ganz und gar in der Lie­be Got­tes ver­wur­zelt waren“.

Die Soli­da­ri­tät unter den Frau­en wur­de durch die Samm­lung für den Fond Frau­en in Not“ bekun­det. Ihre Ver­wur­ze­lung im Glau­ben bezeug­ten im Anschluss an den Got­tes­dienst die Frau­en­bund-Damen und Fah­nen­ab­ord­nun­gen bei der abschlie­ßen­den Lich­ter­pro­zes­si­on: zwei­mal wur­de die Gna­den­ka­pel­le umrun­det, bevor Stadt­pfar­rer Metzl den Schluss­se­gen erteil­te mit der Bit­te: Und kommt’s nächs­tes Jahr wieder!“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Von Gott getragen

Am Herz-Jesu-Frei­tag, 5. Juli, wur­de in zwei­ter Auf­la­ge eine Stern­wall­fahrt der vier­ten Grund­schul­klas­sen aus dem Deka­nat Alt­öt­ting-Burg­hau­sen von der Reli­gi­ons­leh­re­rin Clau­dia Öllin­ger (Grund­schu­le Emmerting/​Mehring) orga­ni­siert, geist­lich beglei­tet von Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger. Es war eine fei­er­li­che Pro­zes­si­on um die Gna­den­ka­pel­le der etwa 250 Viert­kläss­ler aus Emmerting/​Mehring, Kastl, Neuöt­ting (Pes­ta­loz­zi-Schu­le), Pleis­kir­chen, Tüss­ling, Unter­neu­kir­chen und Win­hö­ring. Bei der Sta­tio vor der Gna­den­ka­pel­le erin­ner­te Pfar­rer Stein­ber­ger dar­an, dass es für vie­le der Schüler/​innen mit Schul­jah­res­en­de neben dem Abschied von der Grund­schu­le, auch ein Abschied von lie­ben Freun­den und Lehr­kräf­ten bedeu­te – die­se Stern­wall­fahrt bie­te Gele­gen­heit, bei der Mut­ter­got­tes Dan­ke zu sagen für alles Erreich­te und für die per­sön­li­chen Anlie­gen um Hil­fe zu bit­ten. Bei der Andacht in der Basi­li­ka, beglei­tet von einer Instru­men­tal-Schul­mu­sik-Band, gab Clau­dia Öllin­ger den jun­gen Pil­gern eine medi­ta­ti­ve Anlei­tung zu Andacht und Stil­le. Nach­dem der evan­ge­li­sche Pfar­rer Alex­an­der Schmidt aus Garching/​Alz die Traum-Geschich­te von den Spu­ren im Sand“ vor­ge­tra­gen hat­te, resü­mier­te Pfar­rer Stein­ber­ger: Wir kön­nen getrost auch wei­ter­hin in unse­rem Lebens­weg den Fuß­spu­ren Jesu fol­gen, denn auch in schwie­ri­gen Zei­ten teilt er mit uns das Leid und geht mit uns – so wis­sen wir uns stets von Gott getra­gen“. Übri­gens: Die Wall­fahrt wur­de als öku­me­ni­sche und inter­re­li­giö­se Ver­an­stal­tung durch­ge­führt; es waren sowohl Kin­der evan­ge­li­schen als auch Kin­der mus­li­mi­schen Glau­bens mit dabei.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Auf dem rechten Weg

Will­kom­men in Eding“, rief Pau­li­ner­pa­ter David Kolod­zie­jc­zyk den Fuß­pil­gern aus dem Pfarr­ver­band Titt­mo­ning am Sams­tag­mor­gen, 6. Juli, am Alt­öt­tin­ger Dult­platz fröh­lich zu. Wenn der Pfar­rer als Guter Hir­te‘ sei­nen Schäf­lein‘ vor­an­geht, dann stärkt dies die Grup­pe unge­mein und hilft, den rech­ten Weg zu fin­den“, stell­te P. David fest, begrüß­te Stifts­de­kan Ger­hard Gum­ping­er und dank­te ihm fürs Mit­pil­gern. Nach dem Ein­zug zum Kapell­platz mit den Fuß‑, Rad- und Bus­pil­gern, wur­de bei der Sta­tio vor der Gna­den­ka­pel­le gemein­sam ein Gegrü­ßet seist du Maria“ gebe­tet. Um 3 Uhr früh waren die Fuß­pil­ger abmar­schiert. Nach­dem alle so gut drauf waren, trotz des schwül­war­men Wet­ters, zeig­te sich P. David zuver­sicht­lich, dass die Grup­pe auch den Heim­weg zu Fuß zurück­legt. Da folg­te sogleich der schmun­zeln­de Pro­test von Stifts­de­kan Gum­ping­er: Dann mach ich in der Zwi­schen­zeit hier in Alt­öt­ting Ihren Job wei­ter, wenn Sie die Titt­mo­nin­ger Pil­ger­grup­pe zu Fuß heim­wärts beglei­ten.“ Ob P. David dar­auf ein­ge­gan­gen ist? Jeden­falls haben die Wall­fah­rer im Kon­gre­ga­ti­ons­saal mit dem Stifts­de­kan erst ein­mal Pil­ger­got­tes­dienst gefeiert.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

In der Nacht unterwegs

Mit Pil­ger­lei­ter Chris­toph Stroh­ham­mer und Vor­be­ter Karl­heinz Göttl waren 13 Fuß­pil­ger aus Kirch­dorf am Inn am 6. Juli ab 2 Uhr früh zur Gna­den­mut­ter nach Alt­öt­ting unter­wegs. 25 Teil­neh­me­rin­nen der Frau­en­ge­mein­schaft Kirch­dorf folg­ten etwas spä­ter mit dem Fahr­rad – gemein­sa­mer Treff­punkt war die Gna­den­ka­pel­le. Pau­li­ner­pa­ter Atti­la Hesz über­nahm die Pil­ger­be­grü­ßung, sprach ein Gebet und emp­fahl, sich per­sön­lich Zeit zu neh­men, um der Gna­den­mut­ter Bit­ten und Dank vor­zu­tra­gen. Mit Pfar­rer Max Pinzl fei­er­ten die Kirch­dor­fer ihren Pil­ger­got­tes­dienst in der Bruder-Konrad-Kirche.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Chefsache

Es ist nicht all­täg­lich, dass der Bür­ger­meis­ter eines Ortes/​einer Stadt beim Pil­ger­gang nach Alt­öt­ting das Vor­trags­kreuz vor­an­trägt. Für Robert Buch­ner, ers­ter Bür­ger­meis­ter von Meh­ring, ist es eine Ehre. Das hat er schon vor sei­ner Zeit als Bür­ger­meis­ter gemacht, wie er berich­te­te – und so auch am 6. Juli. Nur muss das Holz­kreuz drin­gend reno­viert wer­den, wie er fest­stell­te, da ist der Holz­wurm drin!“ Dafür wer­de das Tra­gen leich­ter, stell­te ein Mit­pil­ger unver­blümt fest. Pfar­rer Tho­mas Stein­ber­ger dank­te beim Got­tes­dienst im Kon­gre­ga­ti­ons­saal den Teil­neh­mern für ihr Glaubenszeugnis.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Herausforderungen wagen

Pil­gern bedeu­tet, eine Ver­än­de­rung anzu­ge­hen, eine Her­aus­for­de­rung, etwas Neu­es und Frem­des zu wagen – die­sen Weg in einer Gemein­schaft erle­ben zu dür­fen, tut gut“, ver­si­cher­te Kapu­zi­ner­pa­ter Mari­nus Par­zin­ger den Pil­gern aus dem Pfarr­ver­band Marktl mit Stamm­ham, Nie­der­gott­sau und Hai­ming nach deren Ankunft am 6. Juli in der St. Anna-Basi­li­ka vor Beginn des Pil­ger­got­tes­diens­tes. Pfar­rer Peter Meis­ter beglei­te­te die Rad­pil­ger, Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de San­dra Mai­er die Fußpilgergruppe.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

„Mit dem Mut Mariens“

Am 13. und 14. Juli hat die 63. Gelöb­nis­wall­fahrt der Donau­schwa­ben stattgefunden.

Wenn wir am Leben blei­ben, wol­len wir jähr­lich aus Dank­bar­keit wall­fah­ren …“ Die­ses Gelöb­nis von P. Wen­de­lin Gru­ber aus dem Ver­nich­tungs­la­ger Gako­wa am Vor­abend des Fes­tes Mariae Ver­kün­di­gung im Jahr 1946 haben die donau­schwä­bi­schen Lands­leu­te ein wei­te­res Mal ein­ge­löst. Das St. Ger­hards­werk Stutt­gart mit Unter­stüt­zung des Ger­hards­fo­rums Mün­chen hat­te heu­er unter dem Mot­to: Mit dem Mut Mari­ens …“ nach Alt­öt­ting eingeladen.

Auf­takt der Ver­an­stal­tung war bereits am Sams­tag ein Got­tes­dienst in der Stift­s­pfarr­kir­che mit Stifts­ka­no­ni­kus Johann Pal­fi, musi­ka­lisch gestal­tet von den Wei­den­tha­ler Mädels“. Dom­ka­pi­tu­lar Pfar­rer Andre­as Rein­holz aus der Wall­fahrts­ba­si­li­ka Maria Rad­na im Banat refe­rier­te im Anschluss zum The­ma Mär­ty­rer in der Zeit des Tota­li­ta­ris­mus in Rumä­ni­en“. Ein fei­er­li­ches Vor­abend­pon­ti­fi­kal­amt mit Erz­bi­schof Georg Gäns­wein als Haupt­ze­le­bran­ten, der im Rah­men des Bene­dikt XVI.-Forums am Gna­den­ort Unse­rer Lie­ben Frau weil­te (sie­he S. 4 – 5), und eine abschlie­ßen­de Lich­ter­pro­zes­si­on zur Gna­den­ka­pel­le beschlos­sen den ers­ten Wallfahrtstag.

Wie­der­um war es ein Erz­bi­schof, dies­mal Eme­ri­tus Dr. Lud­wig Schick aus Bam­berg, der am Sonn­tag dem fest­li­chen Pon­ti­fi­kal­got­tes­dienst in der St. Anna-Basi­li­ka vor­stand – mit zahl­rei­chen Pries­tern und den donau­schwä­bi­schen Pil­gern aus dem ehe­ma­li­gen Jugo­sla­wi­en, Ungarn und Rumä­ni­en, die nach der Ver­trei­bung vor­wie­gend in Bay­ern, ganz Deutsch­land und Öster­reich eine neue Hei­mat gefun­den haben. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nahm die donau­schwä­bi­sche Sing­grup­pe Lands­hut. Trotz rück­läu­fi­ger Teil­neh­mer­zahl war es ein beein­dru­cken­des Bild, als die Trach­ten­grup­pen und Fah­nen­ab­ord­nun­gen unter musi­ka­li­scher Beglei­tung der Blas­ka­pel­le Sankt­an­na vom Kapell­platz zur Wall­fahrts­ba­si­li­ka zogen. Vor dem Pon­ti­fi­kal­got­tes­dienst, zum ers­ten Mal von k‑tv über­tra­gen, hielt Dr. Ange­la Ilic als wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin im Insti­tut für deut­sche Kul­tur, Geschich­te Süd­ost­eu­ro­pas (LMU Mün­chen) einen Fach­vor­trag zum The­ma Mär­ty­rer und Glau­bens­zeu­gen: Muti­ge Vorbilder“.

Dass wir gera­de in Alt­öt­ting, im Her­zen Bay­erns, mit dem Mut Mari­ens“ durch ihr Glau­bens­vor­bild bestärkt wer­den, beton­te Erz­bi­schof Schick in sei­ner Pre­digt. Vor allem wür­dig­te er den Ver­söh­nungs­ge­dan­ken der donau­schwä­bi­schen Pil­ger, der mit dazu bei­tra­ge, dass uns die Freu­de am Glau­ben sowie der Mut, uns zum Evan­ge­li­um zu beken­nen, nicht aus­ge­hen“. So soll­ten wir stets als Glau­bens­zeu­gen Jesu unter­wegs sein, sag­te Schick in Bezug auf das Sonn­tags­evan­ge­li­um (Mk 6,713). Auch dann, wenn man wie der Pro­phet Amos (vgl. Lesung: Am 7,1215) von den Gro­ßen und Mäch­ti­gen abge­lehnt, aus­ge­wie­sen und ver­trie­ben“ wer­de. Gott­ver­trau­en und Mut haben die Donau­schwa­ben in ihrer gan­zen Geschich­te aus­ge­zeich­net: Sie haben in der öster­reich-unga­ri­schen Mon­ar­chie und in allen poli­ti­schen Sys­te­men, die danach kamen, und selbst nach Ver­trei­bung und Flucht im Zwei­ten Welt­krieg den katho­li­schen Glau­ben hoch und hei­lig gehal­ten“, beton­te der Erz­bi­schof und füg­te hin­zu: Mit dem Mut Mari­ens Jesus zu fol­gen und ihm zu die­nen schei­ne auch mit Blick auf die der­zei­ti­gen welt­wei­ten Kri­sen in Kir­che und Poli­tik nicht beson­ders in‘ zu sein“. Umso drin­gen­der galt die Bit­te des Erz­bi­schofs an die Got­tes­mut­ter Maria: „… Erhal­te Deutsch­land, Euro­pa und der gan­zen Welt die christ­li­chen Wer­te und die christ­li­che Kul­tur der Frei­heit und Sicher­heit, der Viel­falt und der Ein­heit, der Gerech­tig­keit, der Barm­her­zig­keit und des Frie­dens … und stär­ke uns mit dei­nem Mut.“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

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