Wallfahrt

Mosaike aus der Wallfahrt

Michael Glaß am 24.08.2026

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Bischof Severine Niwemugizi aus Tansania mit "seinen" Wallfahrern aus Steigerwald/Frensdorf.

Im heißen Urlaubsmonat August sind es eher Einzelpilger und vor allem viele Touristen, die den Kapellplatz besuchen. Doch es kamen auch Wallfahrer in Gruppen – und manche wurde vom dringend erbetenen Regen überrascht ...

Super Gemeinschaft

Das gute Gelin­gen des 150-jäh­ri­gen Feu­er­wehr­fes­tes 2024 in Wernberg/​Opf. war Anlass für eine Rad­wall­fahrt zur Gna­den­mut­ter nach Alt­öt­ting. Heu­er am 1. August war es dann bereits die vier­te Auf­la­ge die­ser Wall­fahrt. 220 Kilo­me­ter in zwei Tagen hat­ten die 45 Teil­neh­mer zurück­ge­legt, als sie gegen 14 Uhr am Kapell­platz ein­fuh­ren und die Gna­den­ka­pel­le umrun­de­ten. Mit­ge­ra­delt war auch wie­der Pfar­rer Mar­kus Ertl, der mit den Teil­neh­mern in der Bru­der-Kon­rad-Kir­che Got­tes­dienst fei­er­te. War­um er auch bei die­ser som­mer­li­chen Hit­ze die­se Stra­pa­ze der Rad­wall­fahrt auf sich neh­me, ant­wor­te­te Pfar­rer Ertl prompt: Es ist eine super­schö­ne Pil­ger­ge­mein­schaft, mit per­fek­ter Orga­ni­sa­ti­on von Johann Geit­ner und der Feuerwehr.“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Wachsam für den Frieden

Am 8. August, dem Tag ihres Frie­dens­fes­tes“, pil­ger­te der Augs­bur­ger Wall­fah­rer­ver­ein unter Lei­tung von Dia­kon Andre­as Mar­tin nach Alt­öt­ting zur Gna­den­mut­ter und Köni­gin des Frie­dens“. Beglei­tet wur­den die Bus­pil­ger von Msgr. Alo­is Zel­ler und Pfar­rer Alex­an­der Lun­gu. Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Klaus Metzl zog mit den Augs­bur­gern in die Stift­s­pfarr­kir­che zum Pon­ti­fi­kal­got­tes­dienst mit den bei­den Augs­bur­ger Weih­bi­schö­fen Flo­ri­an Wör­ner und Weih­bi­schof em. Josef Grün­wald. Für letz­te­ren war es auch eine Dank­wall­fahrt, kann er doch am 22. August sein 90. Lebens­jahr voll­enden. In sei­ner Pre­digt zitier­te Weih­bi­schof Wör­ner das bekann­te Sprich­wort Hun­de die bel­len bei­ßen nicht“ und stell­te fest: Laut­star­ke Geg­ner lie­ßen sich am bes­ten mit gelas­se­nem Ver­hal­ten ent­waff­nen“. Den­noch mahn­te er zu Wach­sam­keit, damit wir mit offe­nen Augen und Her­zen die Ankunft des Herrn erwarten.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Mit Musik geht’s besser

Fast 190 Kilo­me­ter Fuß­weg in sechs Tagen, und das bei glü­hen­der Hit­ze: Die­se Her­aus­for­de­rung meis­ter­ten 26 Teil­neh­mer an der 38. Fuß­wall­fahrt aus Kastl bei Amberg in der Ober­pfalz auch die­ses Jahr. Am 8. August erreich­ten sie ihr Ziel in Alt­öt­ting und umrun­de­ten mit Pau­li­ner­pa­ter David Kolod­zie­jc­zyk die Gna­den­ka­pel­le. Stim­mungs­ka­no­ne“ Rudi Böl­let, Mes­ner aus Pavels­bach und lang­jäh­ri­ger Teil­neh­mer, konn­te wegen eines Knie­pro­blems heu­er nicht mit­ge­hen, fuhr statt­des­sen mit dem Auto und gra­tu­lier­te sei­nen Pil­ger­freun­den mit einer Umar­mung. Mar­kus Grimm­ei­ßen sorg­te mit sei­nem Trom­pe­ten­spiel sowohl bei den Sta­tio­nen unter­wegs wie auch beim Ein­zug zur Gna­den­ka­pel­le dafür, dass die Fuß­wall­fah­rer den rich­ti­gen Ton beim Mit­sin­gen der Mari­en­lie­der fan­den. Pil­ger­pfar­rer“ Roland Klein aus Pom­mels­brunn pre­dig­te beim Got­tes­dienst in der Gna­den­ka­pel­le. Im Anschluss ehr­te Pil­ger­lei­ter Josef Merz drei Pilger-Jubilare.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Jugendlich

Von Mün­chen aus – hier befin­det sich das baye­ri­sche Pro­vin­zia­lat der Sale­sia­ner Don Boscos mit Feri­en­haus in Rims­ting, Jugend­wohn­heim, Schü­ler­ta­ges­stät­te und Jugend­gäs­te­haus – mach­ten 180 Jugend­li­che aus Turin/​Italien am 12. August einen Wall­fahrts-Abste­cher“ zum Gna­den­ort der Mut­ter­got­tes nach Alt­öt­ting und fei­er­ten mit Sale­sia­ner­pa­ter Gior­gio Degi­or­gi einen Got­tes­dienst in der St. Anna-Basi­li­ka. Die Sale­sia­ner Don Boscos zäh­len zu den Pio­nie­ren der Jugend­ar­beit welt­weit – auch Pas­saus Diö­ze­san­bi­schof Ste­fan Oster SDB gehört die­ser Ordens­ge­mein­schaft an. Der Wir­kungs­ort und das Grab des hei­li­gen Don Bosco befin­det sich in Turin.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Urlaubsvertretung

Wenn der Pfar­rer im ober­frän­ki­schen Seel­sor­ge­be­reich Steigerwald/​Frensdorf all­jähr­lich im August sei­nen wohl­ver­dien­ten Som­mer-Urlaub antritt, weiß er sei­ne Pfar­rei Frens­dorf bes­tens ver­sorgt: Seit über 30 Jah­ren über­nimmt Bischof Seve­ri­ne Niwemu­gi­zi aus Tan­sa­nia dort die Urlaubs­ver­tre­tung. Dass in die­se Zeit auch der Fest­tag Mariae Him­mel­fahrt fällt, an des­sen Vor­tag, 14. August, stets eine Bus­wall­fahrt unter Lei­tung von Wal­burg Lech­ner nach Alt­öt­ting orga­ni­siert wird mit Teil­nah­me an der gro­ßen Lich­ter­pro­zes­si­on, fin­det die­se somit unter geist­li­cher Beglei­tung von Bischof Seve­ri­ne statt. Eine gute und geseg­ne­te Zeit hier am Wall­fahrts­ort der Mut­ter­got­tes, damit alle teil­neh­men­den Pil­ger (der ältes­te war 87, der jüngs­te, Bene­dikt, 8 Jah­re alt) in Frie­den und Hoff­nung und inne­rer Stär­kung wie­der nach Hau­se fah­ren“, wünsch­te Pau­li­ner­pa­ter Micha­el Luko­szek, der ab Hotel Plankl am 14. August die Ein­be­glei­tung der Grup­pe zur Gna­den­ka­pel­le über­nom­men hatte.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

40 + 40 Jahre Wallfahrt

Vero­ni­ka das musst du machen“, hat ihre Schwie­ger­mut­ter gesagt – gemeint war die Über­nah­me der Wall­fahrts­or­ga­ni­sa­ti­on aus dem unter­frän­ki­schen Land­kreis Rhön-Grab­feld, wie Wall­fahrts­lei­te­rin Vero­ni­ka Koob nach dem Ein­zug der Bus­pil­ger­grup­pe am 14. August zur Gna­den­ka­pel­le erzähl­te. Sie hat das Amt über­nom­men, mitt­ler­wei­le zum 40. Mal, genau­so lan­ge, wie es die Schwie­ger­mut­ter gemacht hat­te. Kapu­zi­ner­pa­ter Bru­der Mari­nus Par­zin­ger bedank­te sich fürs Kom­men, emp­fahl, bei der Hit­ze auf­ein­an­der zu ach­ten, die schat­ti­gen Bäu­me rund um die Gna­den­ka­pel­le auf­zu­su­chen und genug zu trin­ken. Dann stimm­te er das Pil­ger­lied Schwar­ze Madon­na“ an. Mit Ver­weis auf das Fran­zis­kus-Jubi­lä­ums­jahr emp­fahl Bru­der Mari­nus, wie der Hei­li­ge von Assi­si als loh­nens­wer­tes Ziel im Leben den Spu­ren Jesu zu fol­gen. Gro­ße Din­ge wie unse­ren Glau­ben an Gott oder die Ver­eh­rung der Mut­ter­got­tes kann man nicht kau­fen, die bekommt man geschenkt!“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Mit Applaus

Das hat einen Applaus ver­dient“, wie Pau­li­ner­pa­ter David Kolod­zie­jc­zyk fest­stell­te ange­sichts der pri­ma Orga­ni­sa­ti­on von Jut­ta Kraus der Bus­wall­fahrt der ober­pfäl­zi­schen Pil­ger­ge­mein­schaft Vils­eck-Schlicht-Sorg­hof in drit­ter Auf­la­ge. Da nick­ten alle Teil­neh­mer zustim­mend und klatsch­ten kräf­tig Bei­fall. Pil­ger­lei­te­rin Jut­ta Kraus nahm das lachend zur Kennt­nis, ins­be­son­de­re P. Davids Bemer­kung: Das war wie eine klei­ne Selig­spre­chung, aber mit Humor im Her­zen geht halt alles bes­ser, auch bei einer inter­na­tio­na­len Glau­bens­ge­mein­schaft mit Pil­gern aus der Ober­pfalz, mit frän­ki­schem Kreuz­trä­ger und einem pol­ni­schen Pau­li­ner­pa­ter als Begrü­ßungs­ko­mi­tee.“ Nach der Ein­be­glei­tung am 18. August in die St. Mag­da­lena­kir­che beton­te P. David bei einem anschlie­ßen­den Glau­bens­im­puls, Gott hat mit Maria kei­ne Köni­gin, son­dern eine ein­fa­che Frau aus dem Volk, eine von uns, aus­er­wählt, die Got­tes Sohn zur Welt brin­gen soll­te. Durch ihr Ja zum Auf­trag Got­tes ist sie zugleich unse­re Für­spre­che­rin bei Gott.“

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

Gebets-Erhörung

Das inten­si­ve Gebet um Regen der 50 Wall­fah­rer aus Roding/​Opf. in den vier Tagen Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting wur­de erhört – und wie: Es goss wie aus Kübeln bei der Ankunft und Ein­zug am 18. August am Kapell­platz. Dann beten wir nächs­tes Jahr für den Frie­den“, waren sich die Teil­neh­mer, allen vor­an das Orga­ni­sa­ti­ons­team mit Alfons Schwarz­fi­scher, Mar­tin Feld­bau­er, Ani­ta Ker­scher und Kat­ja Graz einig. P. Ber­no Läßer, der den Pil­ger­got­tes­dienst fei­er­te, hat­te sich am vier­ten Pil­ger­tag in die Grup­pe ein­ge­reiht. Zuvor wur­de die Mut­ter­got­tes in der Gna­den­ka­pel­le auf­ge­sucht und mit dem Lied Schwar­ze Madon­na“ geehrt. Seit 1983 besteht die Rodin­ger Fuß­wall­fahrt, gegrün­det vom dama­li­gen Kaplan und heu­ti­gen Dekan Mar­tin Ramo­ser. Am Fest­tag Mariae Him­mel­fahrt mit einem Got­tes­dienst am Heil­brünnl ist all­jähr­lich Wall­fahrts­be­ginn. Da war es ziem­lich heiß, auch am zwei­ten Tag, dafür hat es am drit­ten und vier­ten Tag gereg­net“, wie Pil­ger­nach­wuchs Eli­as (12) berich­te­te. Er war die gesam­ten 130 Kilo­me­ter mit­mar­schiert und zeig­te bei der Ankunft am Pil­ger­ziel kei­ner­lei Ermüdungserscheinungen.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner

„Da bin ich daheim“

Seit über 30 Jah­ren enga­giert sich Rein­hold Stop­fer aus dem ober­pfäl­zi­schen Hein­ers­reuth-Kastl in der Orga­ni­sa­ti­on von Pil­ger­rei­sen in Wall­fahrts­or­te ganz Euro­pas. Auch ist er lang­jäh­ri­ger Teil­neh­mer an der gro­ßen Regens­bur­ger Fuß­wall­fahrt nach Alt­öt­ting und als pas­sio­nier­ter Rad­fah­rer legt er mühe­los bis zu 3000 Kilo­me­ter Weg­stre­cken zurück. Da bin ich daheim“, zitiert Stop­fer lächelnd Papst Bene­dikt XVI., der einen beson­de­ren Bezug zum Gna­den­ort der Mut­ter­got­tes hat­te. So ent­stand in Coro­na-Zei­ten, als Wall­fahr­ten nur in begrenz­ter Form erlaubt waren, zusam­men mit Frie­da Zeit­ler – eben­so lang­jäh­ri­ge Wall­fahrts­teil­neh­me­rin bei der Regens­bur­ger Fuß­wall­fahrt – die Idee einer Rad­wall­fahrt nach Alt­öt­ting, wie Stop­fer erzählte.

Die Rad­wall­fahrt fin­det gro­ßen Anklang und fand heu­er in sechs­ter Auf­la­ge statt. 40 Rad­pil­ger fuh­ren am 25. August über den Kapell­platz und umrun­de­ten die Gna­den­ka­pel­le. Abfahrt war am 24. August in Regens­burg, über­nach­tet wur­de bei Landau/​Isar. Bei der zwei­tä­gi­gen Rad­wall­fahrt mit etwa 120 Kilo­me­tern Weg­stre­cke herrsch­ten idea­le Wet­ter­be­din­gun­gen. Erst bei der Ankunft am Pil­ger­ziel mit Ein­fahrt auf den Kapell­platz begann es zu reg­nen. Was für das Orga­ni­sa­to­ren­team Rein­hold Stop­fer und Frie­da Zeit­ler neben der har­mo­ni­schen Pil­ger­ge­mein­schaft am Wich­tigs­ten war: Sie blie­ben alle von jeg­li­chen Unfäl­len auf dem Weg zur Gna­den­stät­te Unse­rer Lie­ben Frau ver­schont. So war ein Dank­ge­bet in der Gna­den­ka­pel­le selbst­ver­ständ­lich.
Apro­pos Rad­aus­stat­tung: die Teil­neh­mer waren aus­schließ­lich mit E‑Bikes unter­wegs, bis auf eine Aus­nah­me: Andre­as Ruder (Ü 70) als ältes­ter Teil­neh­mer konn­te mit sei­nem Moun­tain-Bike mit den ande­ren pro­blem­los mit­hal­ten. Respekt!

Nach dem ver­dien­ten Mit­tags­mahl fei­er­ten die Pil­ger mit Pfar­rer Nor­bert Förs­ter aus Peg­nitz in der St. Mag­da­lena­kir­che abschlie­ßend Got­tes­dienst zum The­ma: Die Welt dürs­tet nach Lie­be – jeder dürs­tet nach Lie­be in einer fried­lo­sen Zeit!“

Die Heim­fahrt nach Hein­ers­reuth in der Ober­pfalz, im Nor­den der frän­ki­schen Alb und 19 Kilo­me­ter ent­fernt von Bay­reuth in Ober­fran­ken, führ­ten die Teil­neh­mer dann auf gemüt­li­che­re Wei­se mit Bus und Rad­an­hän­ger durch.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner 

Auf Trab gehalten

Seit 2016 liegt die Orga­ni­sa­ti­on des drei­tä­gi­gen Münch­ner Pil­ger­ritts nach Alt­öt­ting in den bewähr­ten Hän­den von Andre­as und Manue­la Düm­per, erfreut sich gro­ßen Zuspruchs und fand die­ses Jahr vom 28. bis 30. August statt. Ledig­lich zu Coro­na­zei­ten wur­de pau­siert. So umrun­de­ten am 30. August 21 Rei­te­rin­nen und Rei­ter hoch zu Ross unter Ein­be­glei­tung von Kapu­zi­ner­pa­ter Mari­nus Par­zin­ger und mit Vor­trags­kreuz-Trä­ger Tho­mas Zer­kie­bel die Gna­den­ka­pel­le. Nach einer kur­zen Sta­tio seg­ne­te Bru­der Mari­nus sowohl die Rei­ter als auch deren Rös­ser, vor­wie­gend Süd­deut­sche Kalt­blü­ter, Brau­ne und Haf­lin­ger, bei respekt­vol­lem Abstand, denn, wie er lächelnd anmerk­te: Ihr habt uns beim Ein­mar­schie­ren auf Trab gehal­ten. Wenn man als Ein­be­glei­ter die Pfer­de im Nacken spürt, geht man auto­ma­tisch schnel­ler.“ Im Geden­ken an den hei­li­gen Fran­zis­kus, des­sen Todestag/​Transitus heu­er zum 800. Mal gefei­ert wird, beton­te Bru­der Mari­nus die Lie­be und Ver­bun­den­heit des hei­li­gen Franz von Assi­si zu Got­tes Schöp­fung, den Tie­ren. Ein Toten­ge­den­ken gab es auch bei den Teil­neh­mern des Münch­ner Pil­ger­ritts: Im Mai die­ses Jah­res ver­star­ben der ehe­ma­li­ge Wall­fahrts­or­ga­ni­sa­tor Georg Kirch­bich­ler aus Peit­ing mit 63 Jah­ren sowie der Rei­ter-Cow­boy“ Man­fred Klau­sen aus Iller­tis­sen mit 73 Jahren.

Wit­te­rungs­mä­ßig sei­en sie glimpf­lich davon­ge­kom­men, wie Andre­as Düm­per berich­te­te. Für den Tag des Abritts am 28. August war eine Schlecht­wet­ter­front mit schwe­ren Gewit­tern, Stark­re­gen und Sturm­bö­en ange­sagt. Doch Sicher­heit geht vor, waren sich die Orga­ni­sa­to­ren einig. So wur­de nach dem Abritt in Hohen­lin­den um 10 Uhr, dem ein geist­li­cher Impuls von Karl Holl vor­aus­ging, die Weg­stre­cke abge­kürzt und die Mit­tags­pau­se gestri­chen, damit man die ers­te Über­nach­tungs­sta­ti­on in Brand vor­zei­tig erreich­te. Wir sind qua­si dem schlech­ten Wet­ter davon­ge­rit­ten“, zeig­ten sich die Teil­neh­mer erleich­tert, dar­un­ter Hans Selg (75) aus Jedesheim/​Illertissen, einer der längs­ten Teil­neh­mer beim Pil­ger­ritt. Die­sen freu­te beson­ders, dass sei­ne Enke­lin Sophie (20) auf ihrem Tra­ber Gipsy (12), einem Ame­ri­can Stan­dardbred, zum drit­ten Mal mit dabei war. Mit ihren bei­den Marem­ma­no-Hir­ten­pfer­den Fur­fan­te“ und Lan­ciot­to“ führ­ten Andre­as Düm­per und sei­ne Frau Manue­la die Rei­ter­wall­fahrt an und nah­men beim Ein­ritt auf den Kapell­platz Karl Holl, der auf sei­nem Süd­deut­schen Kalt­blut Han­na“ rei­tend das Pil­ger­kreuz in Hän­den hielt, in die Mitte.

Text und Fotos: Ros­wi­tha Dorfner 

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