Wallfahrt

Mit Action und Spaß „auf dem Weg zu Maria“

Redaktion am 20.07.2026

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Daumen hoch für die Kinder-Wallfahrt: Abschlussrunde mit Pfarrer Sebastian Wild vor der Basilika. Die Kinder kamen hauptsächlich aus den Pfarrverbänden Fürstenstein und Aldersbach und dazu noch ein paar aus Vilshofen.

Bei der ersten Kinder-Wallfahrt aus den Pfarrverbänden Fürstenstein und Aldersbach am 18. Juli nach Altötting war so einiges geboten.

Fast alle Dau­men gin­gen sofort hoch, als Pfar­rer Sebas­ti­an Wild bei der Abschluss­run­de die rund 80 Erst­kom­mu­ni­on­kin­der frag­te, wie es ihnen denn so gefal­len habe. Einen sehr lan­gen Tag hat­ten die jun­gen Wall­fah­rer da hin­ter sich und zeig­ten sich ein wei­te­res Mal gut gelaunt. Bei nähe­rem Nach­fra­gen wur­de dann auch deut­lich, was den Kin­dern gefal­len hat: näm­lich, dass sie nicht nur Teil­neh­mer waren, son­dern Gestal­ter. Über die gesam­te Ver­an­stal­tung hin­weg waren die Kin­der selbst gefor­dert und durf­ten mit­ma­chen. Das kam ganz offen­sicht­lich gut an.

Los ging es schon im Bus, als die Kin­der Her­zen mit Lob, Bit­ten und Dank an die Got­tes­mut­ter beschrif­te­ten. Mit Kreuz und einer selbst gestal­te­ten Fah­ne Auf dem Weg zu Maria“ zogen sie dann in Alt­öt­ting zur Gna­den­ka­pel­le und hat­ten frei­lich auch die Schatz­tru­he“ mit den Her­zen mit dabei. Nach der Begrü­ßung umrun­de­ten die Kin­der mit Wall­fahrts­rek­tor Prä­lat Klaus Metzl ein­mal den Umgang der Gna­den­ka­pel­le. Und dann stan­den Work­shops“ auf dem Pro­gramm – locke­re Grup­pen­run­den, bei denen vor allem der Ein­satz der Kin­der gefragt war: mit Hei­di Neu­dor­fer und Sarah Haus­man­nin­ger bas­tel­ten sie maria­ni­sche Gebets­wim­pel, mit Flo­ri­an Kand­ler bespra­chen sie bibli­sche Geschich­ten, mit Maria Brö­se bas­tel­ten sie Gebets­ket­ten, mit Danie­la Vog­gen­rei­ter gestal­te­ten sie Gebets­zet­tel und Lese­zei­chen (Hand­let­te­ring), mit Her­bert Webers­ber­ger erforsch­ten sie die Geheim­nis­se des Rosen­kran­zes, mit Bru­der Mari­nus Par­zin­ger lern­ten sie den hei­li­gen Bru­der Kon­rad ken­nen, mit Stadt­pfar­rer Metzl erkun­de­ten sie den Kapell­platz, mit Alex­an­dra Strauß berei­te­ten sie den Got­tes­dienst vor, mit Georg Schol­ler übte der Chor die Lie­der für den Got­tes­dienst ein – und in der Mit­tags­pau­se sorg­ten Betreu­er des DJK Pas­sau dafür, dass sich die Kin­der bei Spiel und Sport so rich­tig aus­to­ben konnten.

Kinder-Wallfahrt – Impressionen

Auch beim nach­mit­täg­li­chen von Pfar­rer Johan­nes Graf zele­brier­ten Got­tes­dienst in der Basi­li­ka waren die Kin­der aktiv mit dabei: mit dem Lied Jesus sagt: Ihr seid mei­ne Freun­de“ begrüß­te der Kin­der­chor die Freun­de in den Kir­chen­bän­ken; für die Lesung zum Emma­us­gang hat­ten Kin­der einen Weg gestal­tet und leg­ten Bil­der ab; sie lasen Für­bit­ten vor; in sei­ner Pre­digt ver­riet Pater Ambro­si­us Ober­mei­er, dass Jesus sein bes­ter Freund sei und band die Kin­der mit ein, als es um die Fra­ge ging, war­um Freund­schaf­ten so wich­tig sei­en; wäh­rend der Eucha­ris­tie­fei­er kamen alle Kin­der zum gemein­sa­men Vater­un­ser nach vor­ne in den Altar­raum und hiel­ten sich beim Frie­dens­gruß an den Hän­den. Vor dem Got­tes­dienst wur­de ein Video mit einem Gruß­wort von Bischof Ste­fan Oster SDB ein­ge­spielt: Eigent­lich wäre ich am liebs­ten mit dabei, um mit euch die Freund­schaft mit Jesus zu fei­ern“, sag­te er.

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner
Betreuer unter sich (v.l.): Pfarrer Johannes Graf, Organisatorin Barbara Westermeier und Pfarrer Sebastian Wild.

Die Kin­der kamen haupt­säch­lich aus den Pfarr­ver­bän­den Fürs­ten­stein und Alders­bach und dazu noch ein paar aus Vils­ho­fen. Uns ist ganz wich­tig, dass wir den Kin­dern immer wie­der Anknüp­fungs­punk­te bie­ten, um in der Zeit zwi­schen Erst­kom­mu­ni­on und Fir­mung eine Bezie­hung zu Jesus auf­zu­bau­en“, sag­te auf Nach­fra­ge Bar­ba­ra Wes­ter­mei­er. Sie küm­mert sich zusam­men mit Alex­an­dra Strauß um die Erst­kom­mu­ni­on-Vor­be­rei­tung in Fürs­ten­stein und Aicha vorm Wald und trägt schon län­ge­re Zeit den Gedan­ken mit sich her­um, eine Kin­der-Wall­fahrt zu orga­ni­sie­ren: Weil Kin­der immer sel­te­ner nach der Kom­mu­ni­on in die Kir­che gehen und die Bin­dung zur Pfar­rei ver­lie­ren; und weil sie sich gedacht hat, was ihr selbst als Kind gefal­len habe, das kön­ne sie auch gut wei­ter­ge­ben. Bereits als Sechs­jäh­ri­ge sei sie zum ers­ten Mal bei einer Wall­fahrt nach Alt­öt­ting dabei gewe­sen, erzähl­te Bar­ba­ra Wes­ter­mei­er. Mit der jetzt durch­ge­führ­ten Wall­fahrt wol­le sie Anker set­zen, an die sich die Kin­der ger­ne erin­nern. Rund ein Jahr Vor­lauf sei nötig gewe­sen, um alles zu pla­nen und zu orga­ni­sie­ren, ver­riet sie. Geplant sei auf jeden Fall auch eine Wie­der­ho­lung. Der Reso­nanz der Kin­der nach zu urtei­len, ist eine sol­che auch nachgefragt.

Michael
Glaß

Redakteur

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