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Kirche vor Ort

Wieder alles unter Dach und Fach

Redaktion am 16.04.2021

Wallfahrtskirche St. Hermann Bischofsmais, Renovierung info-icon-20px Foto: Michael Raith
Gelungene Renovierung: Der Sturm hatte 2020 das Kupferblechdach der Wallfahrtskirche St. Hermann in Bischofsmais arg in Mitleidenschaft gezogen. Mittlerweile wurde renoviert – alles ist wieder unter Dach und Fach.

Bischofsmais. Am 14. Februar 2020 riss ein Sturm das Kupferblechdach auf der Ostseite der Wallfahrtskirche St. Hermann weg. Es stürzte über den Giebel auf die Westseite, so dass diese ebenfalls schwer beschädigt wurde. Die Folge war, dass die Entscheidung nur lauten konnte, das komplette Dach ist zu erneuern.

Zum Glück sprang eine orts­an­säs­si­ge Fir­ma sofort ein, um Not­maß­nah­men, wie Abdich­ten der offe­nen Stel­len, durch­zu­füh­ren. Auch die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bischofs­mais leis­te­te gro­ße Erst­hil­fe bei der Abdich­tung der offe­nen Dach­haut durch Aus­le­gen von Pla­nen. Die gesam­ten Schätz­kos­ten lagen bei 250.000 Euro.

Unter erschwer­ten Bedin­gun­gen (es gab noch­mals Schnee­fall) wur­de die Kir­che ein­ge­rüs­tet und auch bei den ers­ten Dach­re­pa­ra­tur­ar­bei­ten muss­te erst die Schnee­schau­fel in die Hand genom­men wer­den. Dann kamen ein paar schö­ne­re Son­nen­ta­ge, an denen das Kup­fer­blech in Bah­nen geschnit­ten mit einem Kran abge­tra­gen wer­den konn­te. Lei­der hat­te dann die alte Dach­scha­lung nicht die nach heu­ti­gen Vor­schrif­ten erfor­der­li­che Stär­ke, so dass auch die­se ent­fernt und erneu­ert wer­den muss­te. Als der Dach­stuhl frei war, sah man das nächs­te Pro­blem: Die Dach­bal­ken waren teil­wei­se so morsch, dass an meh­re­ren Stel­len geflickt oder Bal­ken aus­ge­tauscht wer­den mussten.

An der Ecke zu den Kapel­len war der Dach­stuhl bereits um bis zu 30 Zen­ti­me­ter abge­senkt. Die Zim­me­rei hat dann den gesam­ten Dach­stuhl an die­ser Ecke ange­ho­ben. Danach gin­gen die Zim­me­rer- und spä­ter die Speng­ler­ar­bei­ten zügig vor­an und Ende April 2020 waren alle Dach­ar­bei­ten abge­schlos­sen und Kir­chen­pfle­ger Micha­el Raith, der fast täg­lich an der Bau­stel­le war, konn­te erleich­tert eine von meh­re­ren Bau­maß­nah­men abha­ken. Zur Zeit wird der Scha­den an der Kir­chen­de­cke noch vom Kir­chen­ma­ler behoben.

Bereits vor die­sem Sturm­scha­den hat­te die Kir­chen­ver­wal­tung beschlos­sen, die Rund­ka­pel­le reno­vie­ren zu las­sen. Inzwi­schen konn­te Kir­chen­pfle­ger Micha­el Raith die­sen Bau­ab­schnitt mit Rech­nun­gen von 74.850 Euro abschlie­ßen. Die Pfar­rei muss­te sich mit einer Eigen­leis­tung von 25.050 Euro betei­li­gen; seit Ostern kön­nen wie­der alle Gebäu­de geöff­net werden.

Da bei der Sturm­scha­den­re­pa­ra­tur auch grö­ße­re Arbei­ten (neue Dach­ein­scha­lung und neu­es Kup­fer­dach über dem Altar­raum) aus­ge­führt wur­den, die von der Sturm­ver­si­che­rung nicht gedeckt sind, wird dafür eine wei­te­re Eigen­leis­tung in Höhe von 86.750 Euro fäl­lig. Dank der vie­len Spen­den, dar­un­ter auch 15.000 Euro vom Wall­fahrts- und För­der­ver­ein St. Her­mann, wird die Pfar­rei die­se Sum­me finan­zie­ren können.

Bericht: Micha­el Raith

Wir danken dem am Baubeteiligten Unternehmen