Mit einem vollbesetzten Bus des Reiseunternehmens Fürst startete das Passauer Bistumsblatt in seine Frühlings-Leserreise nach Italien. Für die 43 unternehmungslustigen Gäste standen Venedig, Padua, Treviso und die Proseccostraße auf dem Reiseprogramm. Dabei erlebten die Teilnehmer eine Genießer-Reise zu Traumzielen in Italien bei schönstem Sonnenschein.
Beim ersten Stopp zur Mittagspause während der Anreise entdeckten die Gäste den Charme der Stadt Villach in Kärnten. Das Hotel in Jesolo erwies sich in den nächsten Tagen als perfekter Ausgangspunkt für die Ausflüge. So ging es bequem mit einem Privatboot in die Lagunenstadt Venedig. Zusammen mit den Stadtführerinnen Giovanna und Susanne gingen die Bistumsblatt-Leser auf Entdeckungsreise in der Stadt, von der schon der österreichische Dichter Franz Grillparzer geschwärmt hat: „Wer nicht sein Herz stärker klopfen fühlt, wenn er auf dem Markusplatz steht, der lasse sich begraben!“ Giovanna schilderte mit viel Herzblut, wie wichtig den Venezianern ihr heiliger Markus ist, was es mit der Seufzerbrücke auf sich hat und dass unter den 440 Gondolieri in Venedig auch zwei Frauen sind.
Dann ging es an die Grabstätte des heiligen Antonius nach Padua. Stadtführerin Martina begrüßte die Gäste in der 220 000 Einwohner- Stadt, die auch 74 000 Studenten beherbergt. Und so zeigte die Gästeführerin den Besuchern aus Bayern Teile der altehrwürdigen Universität, an der schon Galileo Galilei unterrichtet hat. In einer Seitenkapelle der Basilika des heiligen Antonius kam die Reisegruppe zusammen, um einen stimmungsvollen Gottesdienst zu feiern. Monsignore Klaus Hoheisel aus Altreichenau, ein Mitglied der Reisegruppe, machte diesen durch seine zu Herzen gehenden Worte zu einem besonderen Erlebnis. Ausgehend vom Evangelium des Gründonnerstags, wo Jesus sich mit all seinen Jüngern – ohne einen auszuschließen – zusammengesetzt hat, und dann der Fußwaschung, wo er gleichsam als Testament gesagt hat: „Hiermit habe ich euch ein Beispiel gegeben, damit ihr tut, wie ich getan habe!“ schlug er die Brücke zum heiligen Franziskus und zum heiligen Antonius: „Beide waren zum Dienst an den Menschen bereit und haben durch ihr gelebtes Beispiel die Botschaft Jesu verkündet!“
„Die Bereitschaft zum Dienst, ohne einen Menschen auszugrenzen, bleibt unser Auftrag!”
Abgerundet wurde die Reise durch einen Besuch in Treviso und eine Fahrt auf der Proseccostraße. Dabei durfte natürlich auch geschlemmt werden: Bei Verkostungen gab es in Venedig Cicchetti mit Wein, Kaffee und Törtchen im legendären Caffè Pedrocchi in Padua, Tiramisu und Kaffee in Treviso sowie bei einem Stopp in einem Weingut entlang der Proseccostraße einen Imbiss mit Prosecco. Fazit: Fünf sonnige, erlebnisreiche Reisetage, die keine Wünsche offenließen!
Ursula
Friedenberger
Redakteurin
