Soziales

Entdeckungsreise in Belgien

Redaktion am 30.06.2026

Info Icon Uschi Friedenberger

Bistumsblatt-Leserfahrt voller Überraschungen. Brüssel, Antwerpen, Brügge und Gent – Zwischenstopps in Trier und Limburg an der Lahn – mit einer gehörigen Portion Neugier im Gepäck startete eine Gruppe im Reisebus der Firma Fürst zur Bistumsblatt-Leserreise nach Belgien. 

Ein schö­ner Auf­takt bei der Anrei­se war der Zwi­schen­stopp in Trier. Die Auf­merk­sam­keit in die­ser geschichts­träch­ti­gen Stadt an der Mosel galt vor allem der Por­ta Nigra, dem am bes­ten erhal­te­nen römi­schen Stadt­tor der Welt, das heu­te zum UNESCO-Welt­erbe gehört. Fas­zi­nie­rend fan­den die Besu­cher aus Bay­ern auch den Trie­rer Dom St. Peter, die ältes­te Bischofs­kir­che Deutsch­lands und die Mut­ter­kir­che des Bis­tums Trier. Dabei wur­den die Rei­sen­den auf die Wall­fahrt zum hei­li­gen Rock“ auf­merk­sam. Im Trie­rer Dom wird näm­lich der Legen­de nach das Unter­ge­wand auf­be­wahrt, das Jesus Chris­tus getra­gen hat – eine der kost­bars­ten Reli­qui­en der Christenheit. 

An den bei­den nächs­ten Tagen gin­gen die Gäs­te mit Rei­se­lei­te­rin Loui­se in Bel­gi­en auf Ent­de­ckungs­rei­se. Die Ant­wer­pe­ne­rin zeig­te der Grup­pe die High­lights von Brüs­sel, Ant­wer­pen, Brüg­ge und Gent.

Lei­der ging der zwei­te Tag mit einem Fehl­start los, da in der Nacht der Rei­se­bus auf­ge­bro­chen wor­den war. Zum Glück waren kei­ne Wert­ge­gen­stän­de im Bus. Die Die­be nah­men aber etli­che Stoff­ta­schen mit, in denen sich Bis­tums­blät­ter und klei­ne Geschen­ke des Pas­sau­er Bis­tums­blat­tes für die Rei­se­teil­neh­mer befan­den. So haben die Die­be immer­hin jede Men­ge from­me Lek­tü­re ergattert!

In Brüs­sel erzähl­te Stadt­füh­re­rin Loui­se über die Sehens­wür­dig­kei­ten der Lan­des­haupt­stadt, über Geschich­te, Land und Leu­te, über Bel­gi­ens berühm­te Pra­li­nen, Waf­feln und die unzäh­li­gen bel­gi­schen Bier­sor­ten. Natür­lich gab es einen Foto­stopp beim Ato­mi­um, Brüs­sels Wahr­zei­chen und Über­bleib­sel der Expo 58. Die Fahrt führ­te vor­bei am könig­li­chen Palast und direkt vor die Kathe­dra­le von Brüs­sel. Die Gäs­te aus Bay­ern erleb­ten die Haupt­stadt Bel­gi­ens nicht nur vom Bus aus, son­dern auch beim Spa­zier­gang durch die Stadt. In Ant­wer­pen sahen die Besu­cher eini­ge Höhe­punk­te der größ­ten Stadt des Lan­des wie die Fes­tung Steen, das Fleisch­haus, das Rat­haus und natür­lich den Gro­te Markt“ in der his­to­ri­schen Alt­stadt von Ant­wer­pen mit den präch­ti­gen Häu­sern der eins­ti­gen Zünf­te – der Schüt­zen wie der Krä­mer und der Zimmerleute. 

Zwei wei­te­re Per­len stan­den am nächs­ten Tag auf dem Pro­gramm: Brüg­ge und Gent. Die Teil­neh­mer genos­sen den Spa­zier­gang durch das roman­ti­sche Brüg­ge mit sei­nem mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­bild und den his­to­ri­schen Gebäu­den. Brüg­ge, das im Jahr 2002 Euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt war, emp­fängt pro Jahr bis zu 8 Mil­lio­nen Besu­cher und wird auch Vene­dig des Nor­dens“ genannt. Zum Abschluss erhielt man beim Spa­zier­gang durch Gent noch einen schö­nen Ein­druck der eins­ti­gen Tuch­ma­cher­stadt, die im Mit­tel­al­ter zu den reichs­ten Städ­ten Euro­pas zähl­te und heu­te zweit­größ­te Stadt Bel­gi­ens ist.

Nach einem Zwi­schen­stopp bei der Heim­fahrt in Lim­burg an der Lahn und mit etli­chen Sou­ve­nirs wie bel­gi­schen Bier­sor­ten und Pra­li­nen im Gepäck sowie unzäh­li­gen schö­nen Rei­se­er­in­ne­run­gen ging es für die Bis­tums­blatt-Leser wie­der zurück in die Heimat.

Ursula
Friedenberger

Redakteurin

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