Bistumsblatt-Leserfahrt voller Überraschungen. Brüssel, Antwerpen, Brügge und Gent – Zwischenstopps in Trier und Limburg an der Lahn – mit einer gehörigen Portion Neugier im Gepäck startete eine Gruppe im Reisebus der Firma Fürst zur Bistumsblatt-Leserreise nach Belgien.
Ein schöner Auftakt bei der Anreise war der Zwischenstopp in Trier. Die Aufmerksamkeit in dieser geschichtsträchtigen Stadt an der Mosel galt vor allem der Porta Nigra, dem am besten erhaltenen römischen Stadttor der Welt, das heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Faszinierend fanden die Besucher aus Bayern auch den Trierer Dom St. Peter, die älteste Bischofskirche Deutschlands und die Mutterkirche des Bistums Trier. Dabei wurden die Reisenden auf die „Wallfahrt zum heiligen Rock“ aufmerksam. Im Trierer Dom wird nämlich der Legende nach das Untergewand aufbewahrt, das Jesus Christus getragen hat – eine der kostbarsten Reliquien der Christenheit.
An den beiden nächsten Tagen gingen die Gäste mit Reiseleiterin Louise in Belgien auf Entdeckungsreise. Die Antwerpenerin zeigte der Gruppe die Highlights von Brüssel, Antwerpen, Brügge und Gent.
Leider ging der zweite Tag mit einem Fehlstart los, da in der Nacht der Reisebus aufgebrochen worden war. Zum Glück waren keine Wertgegenstände im Bus. Die Diebe nahmen aber etliche Stofftaschen mit, in denen sich Bistumsblätter und kleine Geschenke des Passauer Bistumsblattes für die Reiseteilnehmer befanden. So haben die Diebe immerhin jede Menge fromme Lektüre ergattert!
In Brüssel erzählte Stadtführerin Louise über die Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt, über Geschichte, Land und Leute, über Belgiens berühmte Pralinen, Waffeln und die unzähligen belgischen Biersorten. Natürlich gab es einen Fotostopp beim Atomium, Brüssels Wahrzeichen und Überbleibsel der Expo 58. Die Fahrt führte vorbei am königlichen Palast und direkt vor die Kathedrale von Brüssel. Die Gäste aus Bayern erlebten die Hauptstadt Belgiens nicht nur vom Bus aus, sondern auch beim Spaziergang durch die Stadt. In Antwerpen sahen die Besucher einige Höhepunkte der größten Stadt des Landes wie die Festung Steen, das Fleischhaus, das Rathaus und natürlich den „Grote Markt“ in der historischen Altstadt von Antwerpen mit den prächtigen Häusern der einstigen Zünfte – der Schützen wie der Krämer und der Zimmerleute.
Zwei weitere Perlen standen am nächsten Tag auf dem Programm: Brügge und Gent. Die Teilnehmer genossen den Spaziergang durch das romantische Brügge mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und den historischen Gebäuden. Brügge, das im Jahr 2002 Europäische Kulturhauptstadt war, empfängt pro Jahr bis zu 8 Millionen Besucher und wird auch „Venedig des Nordens“ genannt. Zum Abschluss erhielt man beim Spaziergang durch Gent noch einen schönen Eindruck der einstigen Tuchmacherstadt, die im Mittelalter zu den reichsten Städten Europas zählte und heute zweitgrößte Stadt Belgiens ist.
Nach einem Zwischenstopp bei der Heimfahrt in Limburg an der Lahn und mit etlichen Souvenirs wie belgischen Biersorten und Pralinen im Gepäck sowie unzähligen schönen Reiseerinnerungen ging es für die Bistumsblatt-Leser wieder zurück in die Heimat.
Ursula
Friedenberger
Redakteurin

