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Projekt Lebenslinien
Projekt Lebenslinien
Projekt Lebenslinien
„Wir bringen Menschen zusammen“: Gemeindecaritas begleitet Ehrenamtliche vor Ort und den diözesanen Erneuerungsprozess. Schwerpunkte für 2019 vorgestellt.
 
Passau. Sie erzählen sich ihre Geschichten. Begegnungen werden organisiert. Aufmerksamkeit wird geschenkt. Das Projekt heißt „Lebenslinien“, angelehnt an eine Fernsehreihe, und bringt Generationen zusammen. In diesem Fall Jugendliche und Senioren in Waldkirchen.  Ein Projekt der Gemeindecaritas im Dekanat Freyung-Grafenau.
Die Lebenslinien sind nur ein Beispiel von vielen. Ein Beispiel, „wie wir Menschen zusammenbringen“, findet Ingrid Áldozó-Entholzner, die Leiterin der Abteilung Gemeindecaritas und Grundsatzfragen im Diözesan-Caritasverband: „Wir sind Dienstleister für Menschen, die sich in den Pfarreien für andere engagieren; wir bieten ihnen Unterstützung und Begleitung an.“ Etwa wenn Nachbarschaftshilfen, Besuchsdienste oder Selbsthilfegruppen aufgebaut werden. Wenn auf konkrete Notlagen reagiert werden soll. Oder auch, wenn in der Caritasarbeit vor Ort Veränderungsprozesse anstehen, zum Beispiel bei der Abgabe der Kindergarten-Trägerschaft. 
„Da gibt es viel zu tun; ihr werdet gebraucht!“, befand auch Caritas-Vorstand Konrad Niederländer beim jüngsten Koordinierungstreffen der AG Gemeindecaritas. „Darum ist es gut, dass ihr im Bistum jetzt nahezu flächendeckend aufgestellt seid.“ Bis auf den Raum Altötting gibt es derzeit in jedem Dekanat eine/n regionale/n Ansprechpartner/in für Gemeindecaritas (siehe Kasten). Aktuell konnte Niederländer jetzt Margarethe Aigner in der diözesanen AG willkommen heißen. Sie hatte bislang schon tatkräftig Caritas-Aktivitäten im Bereich des Kreisverbands Freyung-Grafenau initiiert, unterstützt und begleitet. 
„Nicht nur die Caritas, auch die Diözese braucht euch“, betonte der Bischöfliche Beauftragte mit Blick auf die Veränderungsprozesse im Bistum Passau. So sei etwa das Seelsorgeamt dankbar für Beiträge zu einem neuen Konzept der Firmvorbereitung. In Kooperation mit den kirchlichen Jugendbüros will die Gemeindecaritas hier zeitlich befristete Freiwilligen-Projekte entwickeln und anbieten. Auch in die pastoral-strukturelle Erneuerung (PSE) bringt man sich ein. „Einige aus unserem Team haben sich deshalb als Moderatoren für die Werkstattabende und Klausuren zur Verfügung gestellt“, berichtet Fachbereichsleiter Konrad Haberger. Ihm sei dabei wichtig, dass im Rahmen der Neuevangelisierung „das Handlungsfeld Diakonia nicht zu kurz kommt“. 
Menschen zusammenbringen, das heißt konkret auch: Foren für Begegnung, Erfahrungsaustausch und Fortbildung anbieten. Ein inhaltlicher Schwerpunkt soll dabei in diesem Jahr das Thema Caritas-Sammlung sein. Um sie und um die Frage, wie Sammler und Sammlerinnen gewonnen und motiviert werden können, geht es beim Caritas-Diözesantreffen am 30. März in Jacking. Die immer wieder auftauchenden Fragen, wohin die Spendengelder fließen und wie sie den Menschen in der Region zu Gute kommen, stehen im Mittelpunkt der Caritas-Regionaltreffen, die im Frühjahr und Sommer in den Dekanaten stattfinden. Ein Höhepunkt im Caritas-Jahr wird wieder der große Ehrenamtstag am 23. November mit Bischof Stefan Oster sein. „Damit“, so Ingrid Áldozó-Entholzner, „möchten wir ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Wertschätzung setzen für die vielen Engagagierten, die in unseren Gemeinden Caritas leben!“ 
 
Foto: Caritas


Autor: red
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