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Ein großer Schatz der Kirche
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Ein großer Schatz der Kirche
„Bote Gottes sein“: Weit über 1000 Teilnehmer beim Pontifikalgottesdienst des Diözesanen Seniorentags – Bischof Stefan empfahl für den dritten Lebensabschnitt, sich auch mit den Dingen des Älterwerdens zu versöhnen.
 
Passau. Lernen, im guten Sinne und aus Liebe zu Jesus loszulassen, das hat Bischof Dr. Stefan Oster den weit über 1000 Teilnehmern am Pontifikalgottesdienst anlässlich des Diözesanen Seniorentags ans Herz gelegt. „Wenn das gelingt, dann sehen wir den Himmel auf Erden“, sagte er im Dom und empfahl den Zuhörern für den dritten Lebensabschnitt, sich auch mit den Dingen des Älterwerdens zu versöhnen. Teils sehr emotionale Momente prägten die Einzelsegnung der Senioren durch den Bischof und weitere Geistliche in Form von Handauflegung.
Wer ein Verhältnis zu Gottes Sohn habe, sei automatisch „Bote Gottes“, fügte Bischof Stefan in Anspielung auf das Tagesmotto „Bote Gottes sein“ hinzu, das auch in den verteilten gelben Schals mit entsprechender Aufschrift zum Ausdruck kam.
Auf Symbolik setzten ebenso die Organisatoren des Seniorentages mit Domkapitular Gerhard Auer an der Spitze. Walter Sendner von der Seniorenseelsorge des Bistums sowie Therese Weishäupl vom Seniorenclub Hohenau und Emma Pfeffer vom Seniorenclub Rinchnach brachten neben Blumen Rollator, Gehstock, Uhr und Kalenderblatt zum Altar – verbunden mit dazu passenden Bitten. Eine davon: „Wandle und heile alles Fragmenthafte, versöhne alles Zerstrittene, bewege alles Erstarrte.“
Im Mittelpunkt stand das „Gebet älterer Menschen“, das der Bischof verfasst hatte (siehe Kasten). Als gedruckte Karte mit dem Gnadenbild der Wallfahrtskirche von Passau-Mariahilf auf der Vorderseite durften es die Teilnehmer als Andenken an die eindrucksvolle Veranstaltung mit nach Hause nehmen. 
Besonders freute sich Domkapitular Auer über die Teilnahme von 46 Seniorenclubs, dazu Gruppen aus fünf Seniorenheimen mit ihren Betreuungskräften und eine Delegation aus der Heimatpfarrei des Bischofs, Pittersberg bei Amberg in der Oberpfalz. Mit dabei war Marianne Bossle, Stefan Osters Tante, die in dem Pfarrdorf über 50 Jahre ehrenamtlich Seniorenarbeit leistet und den dortigen Seniorenclub leitet. „Es war wunderbar, alle waren voll begeistert, und ich habe Tränen in den Augen gehabt“, schwärmte die Schwester der Mutter des Passauer Bischofs.
Viel Zeit nahm sich Oster, der bereits bei der Einzelsegnung persönliche Worte mit den Senioren wechselte, auch bei der Feier im Festzelt von St. Valentin unzählige Hände drückte und sich gern mit den Gästen aus allen Dekanaten fotografieren ließ. Der Domkapitular zitierte Papst Franziskus, nach dessen Worten die Senioren „ein großer Schatz der Kirche“ sind.
Als äußerst wertvoll stuften die Verantwortlichen der Diözese auch das zum Teil sehr langjährige freiwillige Wirken engagierter Menschen in den Seniorenclubs des Bistums ein. In fünf Gruppen ehrte Bischof Oster über 40 Personen. Absolute Spitzenreiterin war für ihren Einsatz Therese Kainz, seit 40 Jahren Leiterin der Seniorenrunde Untergriesbach, gefolgt von Olga Pichler mit 35 Jahren Leitungstätigkeit im Altenclub Sulzbach am Inn und Rosina Einwang, die seit 32 Jahren an der Spitze des Seniorenclubs Aldersbach steht. Als Anerkennung für alle gab es Urkunden und jeweils ein Buch über den Heiligen Bruder Konrad von Parzham.
 
Foto: Bernhard Brunner


Autor: Bernhard Brunner
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