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Auf dem Weg zur Firmung mit 16
Auf dem Weg zur Firmung mit 16
Auf dem Weg zur Firmung mit 16

Runder Tisch informiert über weitere Entwicklungen in der Firmpastoral

Passau. Dir Firmung mit 16 hat hohe Wellen im Bistum Passau geschlagen. Auch den Runden Tisch zu diesem Thema haben viele Anfragen erreicht. „Diese Fragen sind verständlich, denn Sie wollen vor Ort die entsprechenden Weichen stellen und auch die Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien informieren, wie das neue Konzept für die Firmung mit 16 aussehen soll“, erklärt Seelsorgeamtsleiter Domdekan Dr. Hans Bauernfeind mit Blick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Firmpastoral. Er hat deshalb die Ergebnisse des Runden Tisches „Firmung 16“ noch einmal zusammengefasst, um zu verdeutlichen, was Firmung mit 16 bedeutet:
  1. Die Jugendlichen können frühestens in dem Jahr, in dem sie das 16. Lebensjahr vollenden, gefirmt werden. Der Geist Gottes ist aber geduldig: Es ist auch noch eine spätere Firmung möglich!
  2. Die spezielle Firmvorbereitung soll auf einen längeren Zeitraum hin ausgedehnt werden, damit sich die dafür nötigen Termine besser verteilen. Empfohlen wird, mit der unmittelbaren Firmvorbereitung zu Beginn des Vorjahres vor dem geplanten Firmtermin zu beginnen. Der „Runde Tisch“ wird hierfür noch inhaltliche Empfehlungen erarbeiten, die dann vor Ort kreativ und den eigenen Ressourcen gemäß umgesetzt werden können.
  3. Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber müssen sich vor Beginn der Vorbereitung eigenständig bei der jeweiligen Pfarrei anmelden. Sie sollen ihre Bitte um das Sakrament persönlich begründen und ihre Bereitschaft zusagen, verbindlich am Vorbereitungsprogramm teilzunehmen. 
  4. In der Zeit zwischen Erstkommunion und Firmung soll mit entsprechenden kinder- und jugendpastoralen Angeboten dafür gesorgt werden, dass die Kinder und Jugendlichen mit Kirche in Kontakt bleiben können. Ziel ist es, die ganze Fülle kirchlichen Glaubens und Lebens zu entdecken und wie diese dem Einzelnen und der Welt dient. Dies kann gelingen, wenn die Angebote nah von der Lebenswelt und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen her entwickelt werden. Diese Angebote sollen von möglichst vielen Einrichtungen (Pfarrei, Pfarrverband, Dekanat, Jugendbüros, Jugendverbände, Diözesanebene) zusammengetragen werden. Das macht es einfach, inhaltlich und methodisch zu arbeiten. Im Laufe der Jahre kann das zu einer regelmäßig wiederkehrenden Angebotspalette führen. Das Referat für Sakramentenpastoral wird auf diözesaner Ebene die entsprechenden Angebote koordinieren.
  5. Es empfiehlt sich gerade mit Blick auf die aktuelle Umstellung des Firmalters, die Kinder der fünften und sechsten Klasse, die noch nicht gefirmt wurden, und ihre Eltern im Herbst 2018 zu einer Informationsveranstaltung im Pfarrverband einzuladen. Hier können sie über das neue Rahmenkonzept informiert werden. Eine solche Initialveranstaltung erscheint aber auch in den folgenden Jahren als sinnvoll, um Geschmack für die Angebote der verschiedenen kirchlichen Einrichtungen zu machen.
  6. Die Besonderheit des Passauer Modells besteht in der Möglichkeit, die jugendpastoralen Angebote in den Jahren vor der Firmung mit der konkreten firmpastoralen Vorbereitung zu verknüpfen. Das hilft Jugendlichen und Verantwortlichen, ihre Zeitressourcen leichter zu planen. 
  7. Ein längerfristiges Ziel besteht darin, die neu gefirmten 16-Jährigen als künftige ehrenamtliche Firmhelferinnen und Firmhelfer, als ProjektmitarbeiterInnen für die Angebote in Jugendpastoral und Firmvorbereitung sowie auch später als Patin oder Paten zu gewinnen: Denn die Firmung ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines Mitwirkens als mündiger Christ am Aufbau des Reiches Gottes! 
 
„Wer diesen Weg der pastoralen Firmvorbereitung mitgeht und Unterstützung findet, wird sich entschieden und frei für die Firmung (gerade mit 16 Jahren) entscheiden können“, so das Fazit des Runden Tisches „Firmung 16“.


Autor: red
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