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„Ich nehme viel Motivation mit“
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Ganz Taubenbach feiert mit Generalvikar Dr. Klaus Metzl Silbernes Priesterjubiläum

Taubenbach/Passau. Gemeinsam mit seiner Mutter, vielen Weggefährten, Verwandten und Mitbrüdern hat Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl in seiner Heimatpfarrei Taubenbach das Silberne Priesterjubiläum gefeiert. Vor 25 Jahren hatte Bischof Franz Xaver Eder ihn zum Priester geweiht. Gleich zwei Bischöfe waren nun bei seinem Jubiläum dabei: Bischof em. Wilhelm Schraml und Diözesanbischof Dr. Stefan Oster. Oster würdigte in seiner Predigt die Offenheit, Loyalität und Klarheit Metzls. Sie seien von Anfang an sehr gut miteinander ausgekommen und er habe viel gelernt von ihm, betonte der Bischof. 
Fast ganz Taubenbach war bei diesem Jubeltag auf den Beinen. Aber auch viele Frauen und Männer aus den weiteren Stationen im Berufungsweg Dr. Klaus Metzls gaben ihm an diesem Tag die Ehre. Bischof Stefan Oster machte in der Predigt keinen Hehl daraus, dass er große Stücke auf den Leiter seiner Verwaltung hält. Er sei vor vier Jahren als einfacher Ordensmann ohne jede Verwaltungserfahrung zum Bischof von Passau ernannt worden, blickte Oster zurück. Bei dieser herausfordernden Aufgabe habe er als eine der ersten Lektionen von Dr. Klaus Metzl gelernt, dass der Generalvikar nicht zuerst der Generalvikar eines Bistums, sondern zuerst der Generalvikar des Bischofs sei. „Und ich darf ehrlich sagen, dass ich Sie in diesem Dienst stets als tief loyalen, aufrichtigen und hoch kompetenten Mitbruder kennengelernt habe; als einen Mann, der mir vor allem in diesen ersten Jahren meines Dienstes eine riesige Hilfe war und immer noch ist.“ Als sein Stellvertreter und Leiter des Ordinariats habe Metzl ihn stets gut informiert, alles Wesentliche mit ihm besprochen  und auch zur Entscheidung vorgelegt. Zugleich habe er ihm den Rücken frei gehalten, lobte Bischof Oster.
Bischof Stefan Oster legte in seiner Predigt auch den Primizspruch Metzls aus: „Herr, sagt Petrus, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens!“ – die Antwort von Petrus nach der Brotrede von Jesus. Gerade in letzter Zeit habe er bei Dr. Klaus Metzl eine „wachsende Sehnsucht“ gemerkt, „genau die Suche nach dem Herrn und das Zeugnis für den Herrn“ wieder in die Mitte seines Dienstes zu stellen. „Sie sind Seelsorger und wollen es sein, Sie sind Priester und wollen es sein, auch im täglichen Betrieb der Verwaltung des Generalvikariats. Ich glaube, wir sind die einzige Diözese Deutschlands, in der der Generalvikar die eigenen Mitarbeiter zu einem Glaubenskurs eingeladen hat“, so der Diözesanbischof. 
Der Dienst als Leiter des Ordinariats sei „nicht immer vergnügungssteuerpflichtig“, schloss der Bischof seine Predigt. Er wünschte ihm für diesen Dienst viel Segen, viel Schaffenskraft, viel Gelassenheit, viel Freude am Herrn.  
Bürgermeister Otto Haslinger und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alfons Kleeberger dankten Metzl vor allem dafür, dass dieser seiner Heimatpfarrei in all den Jahren eng verbunden geblieben sei. Kleeberger brachte dies mit der Abwandlung eines bekannten Werbespruchs des Bayerischen Rundfunks auf den Punkt: „I bin da Klaus und do bin i  dahoam!“ 
Der Generalvikar selbst betonte im Interview seine Freude über den „rundum schönen Gottesdienst“. „Ich nehme viel Motivation und viel Dankbarkeit mit und hoffe, dass ich noch viele, viele Jahre im Weinberg für die Kirche von Passau arbeiten darf.“
 
Foto: pbp


Autor: red
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