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Zwei Berufene auf dem Weg zum Ständigen Diakonat
Zwei Berufene auf dem Weg zum Ständigen Diakonat
Zwei Berufene auf dem Weg zum Ständigen Diakonat

Bischof nimmt Günther Jäger und Marius Schwemmer auf

Passau. Diözesanbischof Dr. Stefan Oster SDB hat zwei Bewerber in den Kreis der Weihekandidaten für den Ständigen Diakonat aufgenommen. Günther Jäger und Dr. Marius Schwemmer erhielten bei einem Gottesdienst in der Seminarkirche des Priesterseminars St. Stephan die sogenannte „Admissio“.
Der ganz große Tag kommt dann im Herbst: Die Weihe zum Ständigen Diakon wird in diesem Jahr am 10. November in Kirchweidach durch den Passauer Oberhirten erfolgen. 
Was den beiden Weihekandidaten für den Ständigen Diakon wichtig ist? 
Günther Jäger: „Deinen Tod o Herr verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“ – „Ich wollte es nun endlich auch tun – und zwar als Diakon!“ 
Dr. Marius Schwemmer: „Ich möchte mich als Diakon in den Dienst der Liturgie, der Verkündigung und am Nächsten stellen, damit in meiner Hingabe und Lebensweise Gott in allem verherrlicht werde (vgl. 1 Petr 4,11 bzw. RB 57,9).“
Etwas über den Lebenslauf der beiden Weihekandidaten: 
Günther Jäger, Jahrgang 1955, wohnhaft in Oberbuch in der Pfarrei Tyrlaching ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelsöhne. Bis Ende 2016 war er als langjähriger Geschäftsführer der SKW-Stahl-Metallurgie GmbH in Unterneukirchen tätig. Seit Januar 2017 zwar im Ruhestand, ist er jedoch dort für einige Tage im Monat weiterhin als Berater tätig. In den Diakonatskreis trat er am 3. Februar 2015 ein.
Marius Schwemmer wurde 1977 in Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Er wohnt mit seiner Ehefrau und den zwei Töchtern in Passau-Auerbach. Nach Stationen als Kirchenmusiker am Priesterseminar Würzburg, am Münster in Konstanz und an der Basilika St. Lorenz in Kempten ist er seit 2009 Diözesanmusikdirektor von Passau. Seit 2016 hat er zudem die Leitung der Dommusik inne. In den Diakonatskreis trat er am 1. September 2014 ein.
Nach dem formalen Akt gratulierten den beiden Weihekandidaten der Bischof, Domkapitular Gerhard Auer (Beauftragter für den Ständigen Diakonat), Msgr. Prof. em. Dr. Otto Schwankl (Spiritual für den Diakonatskreis und die Ständigen Diakone) und Fachbereichsleiter Dr. Anton Cuffari.
Was Beruf und Berufung in der Kirche bedeuten, sagte Bischof Stefan in seiner Predigt: „Wir sind Pächter im Weinberg des Herrn, verantwortlich für Hege und Pflege, damit er gute Früchte bringt.“ Dabei gehe es nicht um kirchliche Amtsträger, sondern um Jesus Christus. „Wir haben eine Sendung – die Frohe Botschaft zu verkünden.“
Die Ständigen Diakone assistieren bei der Eucharistiefeier und leiten Wortgottesdienste und Andachten. Sie spenden die Taufe, sie assistieren bei der Eheschließung im Namen der Kirche und stehen der Begräbnisfeier vor. Außerdem sind sie in verschiedenen Bereichen der Pastoral eingesetzt, wie zum Beispiel in der Jugend-, Ehe- und Familien-, Senioren- und Krankenhausseelsorge.
Verheiratete Männer können seit 1968 zum Ständigen Diakon geweiht werden. Die Ehefrauen der Weihekandidaten müssen diesem Schritt ausdrücklich zustimmen, da Diakone für die Aufgaben in der Kirche besonders verfügbar sein müssen. 
 
Foto: Werner Friedenberger


Autor: pbp/wf
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