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Auf den Spuren von Bruder Konrad
Auf den Spuren von Bruder Konrad
Auf den Spuren von Bruder Konrad

350 Pilger aus dem Pfarrverband Altötting in Passau und Parzham – Viele Kinder dabei

Altötting/Passau/Parzham. Im Zeichen des Bruder-Konrad-Jubiläumsjahres stand auch die 52. Altöttinger Pilgerfahrt mit dem Ziel Passau und Parzham. Unter der geistlichen Leitung von Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, bestens organisiert vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro mit Direktorin Ulrike Kirnich als Hauptverantwortliche, machten sich 350 Pilger des Pfarrverbands, der Pfarreien im Umland unter dem Jahresmotto „Jesu Kreuz – unser Buch“ auf den Weg. Was eine Wallfahrt mit unserem Leben zu tun hat, das verdeutlichte Diözesanbischof Dr. Stefan Oster beim festlichen Pontifikalgottesdienst im Passauer St. Stephans-Dom.
Die Nachfrage war heuer so groß, dass sogar ein siebter Bus eingesetzt werden musste. Und dass sich mit der Teilnahme der Erstkommunionkinder und deren Eltern (betreut von Kaplan Christoph Leuchtner und Diakon Thomas Zauner) sowie der Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager – die wieder die festliche musikalische Gestaltung des Pontifikalgottesdienstes übernahmen – das „Pilgergesicht“ deutlich verjüngere und belebe sei natürlich ein positiver Aspekt, freute sich Prälat Mandl. Denn letztendlich führe die Altöttinger Pilgerfahrt alljährlich in ein Quellgebiet der Wallfahrten, die traditionsgemäß nach Altötting kämen. So war es naheliegend, dass die Altöttinger in spiritueller Verbundenheit den 200. Geburtstag des Stadtheiligen Bruder Konrad nicht nur am Gnadenort sondern, da er auch dritter Patron unserer Diözese ist, in Passau feierten. Und kein Geringerer als Diözesanbischof Dr. Stefan Oster, als Konzelebranten Generalvikar Dr. Klaus Metzl, das Domkapitel, allen voran Domdekan Dr. Hans Bauernfeind, gaben neben der Altöttinger Geistlichkeit mit Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl, dem Guardian der Kapuziner und stellvertretenden Wallfahrtsrektor P. Norbert Schlenker, und Kaplan Christoph Leuchtner dem hl. Bruder Konrad die Ehre. 
„Miteinander auf den Weg machen, als Kirche von Passau, wobei uns der hl. Bruder Konrad im Gebet vereint, da spüren wir Kirche“, eröffnete Bischof Oster die Liturgiefeier, „da dient die Wallfahrt als Hilfsmittel des Glaubens, wobei wir den Herrn, wie es der hl. Bruder Konrad vorgelebt hat, stets in unsere Mitte stellen!“ 
Weiter ging es nach Parzham, dem Geburtsort des heiligen Bruder Konrad. Herzlich begrüßt von Pfarrer Gunther Drescher vom Pfarrverband Bad Griesbach und Pfarrvikar Roland Burger, dem ehemaligen Pfarrer von Altötting-Süd, wurde eine feierliche Schlussandacht mit Tauferinnerung gehalten. Kapuzinerpater Norbert erinnerte in seiner Abschlusspredigt an den Lebensweg des heiligen Klosterpförtners Konrad. In Erinnerung, dass der Geburtstag des Birndorfer Hansls zugleich dessen Tauftag gewesen sei, wurde die Andacht insbesondere im Gedenken an die eigene Taufe gefeiert, „um dem Herrn für die Berufung in das Leben als Christ in unserer Kirche zu danken mit der Bereitschaft, durch unser Leben Antwort auf den Anruf Gottes zu geben“. Abschließend wurden die Pilger mit einer Bruder-Konrad-Reliquie gesegnet. 
 
Foto: Roswitha Dorfner


Autor: alb
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