Bistum

Die Stadt Landau mit geprägt

Redaktion am 29.09.2025

Fahnenabordnungen des Jubelvereins. Info Icon Foto: Ludwig Stich
In festlicher Stimmung: Fahnenabordnungen des Jubelvereins, des Frauenbunds Landau und Zeholfing, des Müttervereins Kammern und der Kolpingsfamilie Landau vor dem Einzug in die Stadtpfarrkirche. Mit dabei Domdekan Dr. Hans Bauernfeind, Stadtpfarrer August Lindmeier und Ruhestandspfarrer Josef Thomys.

So ein Gründungsjubiläum gibt es selten zu feiern: Der Christliche Frauen- und Mütterverein in Landau hat das 150. Jahr seines Bestehens gefeiert. Der Verein kann auf eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken.

Den Fest­got­tes­dienst zele­brier­te Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind, in Kon­ze­le­bra­ti­on mit Prä­ses, Stadt­pfar­rer August Lind­mei­er und Ruhe­stands­pfar­rer Josef Tho­mys. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nahm in exzel­len­ter Wei­se der Kir­chen­chor unter Lei­tung von Regio­nal­kan­tor Chris­ti­an Müller.

Das Jubi­lä­um begann mit einem Fest­got­tes­dienst in der Stadt­pfarr­kir­che St. Maria. Zunächst erfolg­te ein fei­er­li­cher Ein­zug unter Glo­cken­ge­läut mit Fah­nen­ab­ord­nun­gen des Jubel­ver­eins, dem Christ­li­chen Frau­en- und Müt­ter­ver­ein, dem Frau­en­bund Land­au, dem Frau­en­bund Zehol­fing, dem Müt­ter­ver­ein Kam­mern und der Kol­pings­fa­mi­lie Landau.

Dom­de­kan Bau­ern­feind beton­te, 150 Jah­re Christ­li­cher Frau­en- und Müt­ter­ver­ein, sei­en ein Anlass, das Fest in wür­di­gem Rah­men in kirch­li­cher und gesell­schaft­li­cher Hin­sicht zu fei­ern. In sei­ner Fest­pre­digt wür­dig­te der Dom­de­kan das Enga­ge­ment des Ver­eins. Was so lan­ge hält, muss gut sein“, so der Fest­pre­di­ger. Eine beweg­te Geschich­te hat der Ver­ein hin­ter sich. In gro­ßem Stil setzt sich der Ver­ein in christ­li­cher, reli­giö­ser und gesell­schaft­li­cher Hin­sicht für die Belan­ge und Anlie­gen der Mit­glie­der und der Pfar­rei ein. Gro­ßes Lob gilt hier­bei den Ver­ant­wort­li­chen für ihre ehren­amt­li­chen Tätig­kei­ten. Zum Auf­ga­ben­ge­biet des Frau­en- und Müt­ter­ver­eins gehö­ren unzäh­li­ge Akti­vi­tä­ten und Ver­an­stal­tun­gen, sei es in kirch­li­chen oder gesell­schaft­li­chen Berei­chen. Zum Jubi­lä­um wur­de auch eine neue Ver­eins­ker­ze ange­kauft. Die­se wur­de im Rah­men des Fest­got­tes­diens­tes von Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind geseg­net und geweiht.

Vorsitzende Ingrid Röger entzündet die neue Vereinskerze. Info Icon Foto: Ludwig Stich
Der Christliche Frauen- und Mütterverein in Landau hat das 150. Jahr seines Bestehens gefeiert. Vorsitzende Ingrid Röger entzündet die neue Vereinskerze.

Der Müt­ter­ver­ein ist sehr stolz dar­auf, dass es ein eige­nen Altar in der Stein­fels­kir­che gibt. Das Altar­bild zeigt Mariä Heim­su­chung“. Aktu­ell hat der Ver­ein ca. 580 Mit­glie­der. Es ist der der­zei­ti­gen Vor­stand­schaft ein beson­de­res Anlie­gen, den Fort­be­stand des Ver­eins zu sichern, der seit nun­mehr 150 Jah­ren das kirch­li­che und gesell­schaft­li­che Bild der Stadt Land­au wert­voll und in beson­de­rem Maße prägt.

Nach dem Fest­got­tes­dienst folg­te der Ein­zug in die Stadt­hal­le, mit musi­ka­li­scher Umrah­mung durch die BH-Quetschn“. Vor­sit­zen­de Ingrid Röger begrüß­te die Fest­gäs­te. Nach dem Mit­tag­essen folg­te ein Fest­vor­trag von Ros­ma­rie Gill­mei­er über die Geschich­te des Ver­eins, nach Auf­zeich­nun­gen von Inge Seidl. Über das aktu­el­le Ver­eins­ge­sche­hen berich­te­te Ingrid Röger. In ihren Gruß­wor­ten wür­dig­ten Prä­ses Stadt­pfar­rer August Lind­mei­er und Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Kohl­may­er den Ein­satz der Mit­glie­der. Für lang­jäh­ri­ges Enga­ge­ment in der Vor­stand­schaft wur­den Eli­sa­beth Brogl und Anne­ma­rie Hemau­er geehrt. Das Jubi­lä­um ende­te mit einem Auf­tritt vom Humo­ris­ten und Bauch­red­ner Aurer Jackl und sei­nem Luggi“.

Text und Fotos: Lud­wig Stich 

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