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Abitur – und was dann?
Abitur – und was dann?
Abitur – und was dann?

Bistum Passau bietet Südamerika-Aufenthalt für Missionare auf Zeit an – Jetzt anmelden

Passau/Niederalteich. Abitur – und was dann? Welchen Weg einschlagen? Warum nach der Schule nicht einfach mal raus und die Welt entdecken? Sich engagieren in einem sozialen oder ökologischen Projekt und dabei fremde Menschen, ihre Kultur kennenlernen und die Fremdsprache verbessern? Und dazu Erfahrungen mitnehmen, die einem das ganze Leben lang prägen und begleiten. „Weltwärts“, der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, macht das möglich.
Das Bistum Passau, ein Kooperationspartner des Projekts, informiert junge Menschen, wie man einen 12-monatigen Einsatz in einem südamerikanischen Land plant, an welche Einrichtungen man sich wenden kann und bietet einen informativen Austausch mit ehemaligen Freiwilligen. Organisiert vom Referat für Mission und Weltkirche findet vom 10. bis 12. November im Gäste- und Tagungshaus St. Pirmin der Benediktinerabtei St. Mauritius in Niederalteich für junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 28 Jahren ein Orientierungsseminar an.
 
Ansprechpartnerin im Bistum Passau ist die Diözesanreferentin Christine Krammer aus dem Referat für Mission und Weltkirche. Anmeldung und weitere Informationen unter 0851/3931430, weltkirche@bistum-passau.de, www.weltkirche.bistum-passau.de. Anmeldeschluss: 6. November.
 
Als Missionare auf Zeit haben Mitte August Daniel Friedl, Christoph Geiling, Sophia Niedermeier, Maria Rogowsky und Clara Sanladerer aus dem Bistum ihren einjährigen Freiwilligendienst in Peru angetreten. Hier sind die Freiwilligen in Kinder- und Jugendheimen in Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus, tätig. Ihre Aufgabe ist es, regelmäßig in den 35 Schulen Englisch zu unterrichten. Zusätzlich werden die fünf Freiwilligen den Kindern in den Heimen bei den Hausaufgaben helfen und mit ihnen die Freizeit verbringen. Die fünf jungen Erwachsenen berichten in ihrem Blog unter www.fsjarequipa.wordpress.com über ihre ersten Erfahrungen und Erlebnisse.
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen. Seitdem sind rund 26000 Freiwillige ausgereist. Inzwischen gehen jährlich rund 3500 junge Menschen „weltwärts“ – sie engagieren sich in einem Entwicklungsprojekt und nehmen Erfahrungen mit, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten. Sie engagieren sich zwischen sechs und 24 Monaten bei einer lokalen Partnerorganisation für Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur oder Menschenrechte. Die meisten Freiwilligen (42 Prozent) sind in Lateinamerika tätig, gefolgt von Afrika (37 Prozent) und Asien (19 Prozent). Weitere Informationen unter www.weltwärts.de.
Das Referat Mission und Weltkirche im Bistum Passau bereitet seit 2008 jährlich bis zu 15 Jugendliche darauf vor, ein freiwilliges Jahr im Rahmen des staatlichen Programms „weltwärts“ zu absolvieren. Das Programm ermöglicht Erfahrungen und Lernen in anderen Ländern durch Mitleben, Mitbeten und Mitarbeiten. Freiwillige/r-sein im Sinne der Diözese Passau heißt: Menschen anderer Kulturen begegnen, ihre Lebensbedingungen und Hoffnungen teilen. Die Diözese Passau will erfahren lassen, „dass wir weltweit voneinander lernen und engagiert für eine bessere Verständigung zwischen den Völkern und Kulturen eintreten können“. Die gemeinsame Motivation gründet sich im Selbstverständnis, sich einzusetzen für Frieden, Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung in der Einen Welt. 
 
Foto: Referat Mission und Weltkirche


Autor: pbp
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