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Süßes, Saures und die Seelen
Süßes, Saures und die Seelen
Süßes, Saures und die Seelen
Am 31. Oktober jeden Jahres geht  es rund. Verkleidet als mehr oder weniger schauderhafte Gestalten  ziehen viele Kinder durch die Dörfer und fragen nach Süßigkeiten. Falls die Bewohner nichts rausrücken, gibt‘s Saures, so drohen jedenfalls die Kinder. Halloween nennt sich dieser Brauch, Kult oder was auch immer. Konkurrenz zum darauffolgenden Allerheiligentag?
Man könnte es heutzutage meinen, aber der Ursprung des Wortes „Halloween“ kommt sogar von „All Hallows Eve“, also dem „Vorabend von Allerheiligen“. An diesem Feiertag Allerheiligen, den es seit dem Jahre 835 gibt, wissen alle: Wir gehen in die Kirche und danach auf die Gräber. Ein Feiertag, an dem sich auch manch eine Familie mal wieder auf dem Friedhof trifft. Aber wieso eigentlich Friedhof an Allerheiligen? Da gedenken wir doch allen Heiligen. Nicht nur den bekannten, die in unseren Kirchen an den Altären stehen und die wir verehren, sondern auch denen, die niemand kennt. Solche, die ihr Leben in den Dienst Gottes gestellt haben, die sich Gott anvertraut haben. Für all jene gibt es diesen stillen Feiertag Allerheiligen.
Übrigens: Der Friedhofsgang geschieht am Allerheiligenfest auch nur, weil der Allerseelentag leider kein offizieller Feiertag ist. Und wie der Name Allerseelen schon sagt, wird dann am 2. November allen Seelen gedacht, also allen Verstorbenen. Irgendwie haben diese beiden Feiertage, die man ja oft eher mit grauem Wetter und traurigen Liedern in Verbindung bringt, doch auch etwas Hoffnungsvolles. Nämlich, dass wir im Vertrauen leben dürfen, uns früher oder später alle da oben wieder zu sehen. Ganz im Sinne wie es an manchen Grabsteinen steht: „Auf Wiedersehen!
 
Katharina Stumpf lebt ihren Glauben bewusst und gerne. In unserer Kolumne erklärt sie alle 14 Tage einen Aspekt des katholischen Glaubens speziell für junge Menschen. Katharina ist Masterstudentin der Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor studierte die Fränkin Staatswissen-schaften an der Universität Passau. 


Autor: Katharina Stumpf
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